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Höhepunkt für die jungen Schwinger

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Um die 220 Jungschwinger aus den Kantonen Freiburg, Neuenburg, Jura, Genf, Waadt und Wallis werden am Sonntag in Heitenried in das Sägemehl steigen. Die Jüngsten sieben, die Ältesten 18 Jahre alt. 150 freiwillige Helfer stehen für einen reibungslosen Ablauf im Einsatz. Organisiert wird der Anlass vom Schwingklub Sense. «Wir sind bereit», sagt OK-Präsident Guido Sturny. «Nun hoffen wir nur noch auf gutes Wetter.» Da 2014 kein nationaler Nachwuchsschwingertag stattfindet, kommt dem Wettkampf vom Sonntag für die jungen Schwinger eine grosse Bedeutung zu. «Es ist der Höhepunkt des Jahres», sagt der Trainer der Freiburger Nachwuchsschwinger, Urs Zosso.

«Wir sind halt der kleinste Verband»

Von den Westschweizer Kantonen ist Freiburg derjenige, in dem der Schwingsport am populärsten ist. Wie bei den Erwachsenen gehen deshalb auch bei den Nachwuchsschwingern viele Freiburger als Favoriten an den Start. «Das Niveau in Freiburg ist hoch. Aber die anderen Kantone haben in den letzten drei, vier Jahren aufgeholt. Die Neuenburger und Waadtländer haben ihr Niveau angehoben», sagt Trainer Zosso. Sturny, der nicht zuletzt als ehemaliger Präsident des freiburgischen Schwingerverbandes die Szene ebenfalls bestens kennt, sieht das ähnlich. «Das Niveau hat sich innerhalb des Verbandes in den letzten zwei, drei Jahren ausgeglichen.» Sind also die Freiburger Jungschwinger weniger gut oder aber diejenigen der übrigen Westschweizer Kantone besser geworden? «Es ist wohl ein bisschen beides», sagt Sturny. «In Freiburg hat das Niveau tatsächlich stagniert, in den übrigen Kantonen ist es gestiegen.»

Besonders interessant ist jeweils auch der Vergleich mit den anderen Verbänden. Bei den Erwachsenen haben die Südwestschweizer seit Jahren wenig zu lachen. Spätestens seit den Rücktritten von Hans-Peter Pellet und Stefan Zbinden vermag kein Schwinger des Verbandes mit der Spitze mitzuhalten. «Wir sind halt der kleinste Verband mit den wenigsten Schwingern», sagt Zosso. «Natürlich ist es dann schwierig, mit den Bernern und den Innerschweizern mitzuhalten. Aber wir hoffen, Schritt für Schritt wieder weiter nach oben zu kommen.» In Bern und in der Innerschweiz ist der Schwingsport deutlich populärer, der Nachwuchs zahlreicher. Sturny sieht deshalb ebenfalls die Logik der Zahlen als Hauptgrund dafür, dass die Siege auf nationaler Ebene auf sämtlichen Stufen selten über die Südwestschweizer laufen. «Wir sind vom Niveau her ebenbürtig. Aber halt eben ein kleiner Verband.»

 Die schwierige Zeit nach der Schule

 Auf die Frage, welche der in Heitenried startenden Freiburger Schwinger das Potenzial haben, vielleicht dereinst bei den Grossen an der nationalen Spitze mitzuschwingen, antwortet Sturny nicht sonderlich euphorisch. «Es gibt mehr Hoffnungen als Bestätigungen. Aber es gibt schon einige ganz gute Jungschwinger. Hoffen wir, dass sie dem Sport in den nächsten Jahren treu bleiben.» Spontan kommen ihm der Sensler Steven Moser und der Stadtfreiburger Fabio Casarico, die in Heitenried bei den Ältesten starten werden, als Talente in den Sinn. «Bei den Jüngeren ist es natürlich schwierig zu sagen, da kann immer noch viel passieren.»

Das kann Trainer Urs Zosso nur bestätigen. «Wir hatten auch schon Schwinger, die bis 15 alles gewonnen und dann einfach aufgehört haben. Oder aber solche, bei denen der Knopf erst spät aufgegangen ist. Die schwierigste Zeit ist diejenige, wenn die Jungen aus der Schule kommen und die Lehre beginnen.» Nicht nur wegen des steigenden Aufwandes im Berufsleben, wie Guido Sturny weiss: «Es gibt heute einfach so viele Angebote für die Jungen. Aber mit diesem Problem schlagen sich ja nicht bloss die Schwingclubs herum.»

Programm

Anschwingen um acht Uhr

Der Südwestschweizer Jungschwingertag findet am Sonntag auf der Sportanlage Sangera (beim Fussballplatz) statt. Anschwingen ist um acht Uhr. Die Schlussgänge finden ab 16.30 Uhr statt. Die Rangverkündigung beginnt um 17.15 Uhr.fm

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