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Hoher Kredit warf kaum Wellen in Laupen

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Rund 8,6 Millionen Franken betrug der Nettokredit, über den die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Laupen am vergangenen Sonntag zu befinden hatten. Mit dem Geld soll die sogenannte Verkehrssanierung umgesetzt werden. Dabei handelt es sich um mehrere koordinierte Projekte: Diese sehen unter anderem vor, den Bahnhof zu verlegen und die Durchfahrt durch das Stedtli neu zu gestalten (die FN berichteten). Brutto betrug der Kredit gar 33,5 Millionen Franken. Das ist viel Geld für die Gemeinde Laupen. Das schien die Stimmbürger aber nicht zu stören. Ganze 84 Prozent stimmten der Vorlage zu,

Mit klarem Ja gerechnet

«Wir sind sehr zufrieden», sagt Gemeindepräsident Urs Balsiger (SVP) auf Anfrage. Er habe mit einem Ja gerechnet und auf einen Ja-Stimmen-Anteil von über 80 Prozent gehofft. «Meine Kollegen von Bund, Kanton und Sensetalbahn waren da noch etwas skeptisch.» Er habe aber in der Gemeinde kaum nennenswerte Kritik gehört. So hatten sich fast sämtliche politischen Parteien hinter das Projekt gestellt. Nur die letztes Jahr gegründete Freie Liste hatte bemängelt, dass die provisorische Umfahrungsstrasse wieder rückgebaut wird. «Wir konnten auch die Gewerbler mit ihren Sorgen ins Boot holen», sagt Balsiger. Diese breite Allianz sei sicher ein Schlüssel zum Erfolg gewesen, meint er.

«Nein wäre teurer geworden»

Das wichtigste Argument waren aber wohl die Folgen eines Neins: «Dann hätten wir mehrere Projekte trotzdem umsetzen müssen, so etwa den Ersatz der Sensebrücke.» Auch die Leitungen müssten ersetzt werden. «Also hätten die Einwohner und die Gewerbler sowieso Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.» Bei einem Nein hätte man die Projekte aber nicht mehr koordinieren können. Sie hätten deshalb laut der Gemeinde länger gedauert und wären teurer geworden. «Das hat die Stimmbürger wohl überzeugt», so Balsiger.

Nach dem Ja des Souveräns nehmen die Gemeinde, Bund, Kanton und Sensetalbahn die Verhandlungen mit den Einsprechern auf. «Die eine oder andere Einsprache könnte dabei durchaus zu Schwierigkeiten führen.» Ziel sei immer noch, Ende 2019 mit den ersten Vorbereitungen für die Bauarbeiten zu beginnen. Im Dezember 2020 soll die Bahn vom neuen Bahnhof aus fahren.

Umfrage unter den Gewerblern

Parallel zu den Einspracheverhandlungen will die Gemeinde den Kontakt mit den Gewerblern verstärken. Diese befürchten durch die mehrjährigen Bauarbeiten starke Umsatzeinbussen. Vor wenigen Wochen trafen sich deshalb Vertreter der Gemeinde mit den Gewerblern. «Nun erarbeitet der Gewerbeverein eine Umfrage, um die Bedürfnisse der Gewerbler abzuklären. Resultate sollen bis im März vorliegen.»

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