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Höhere Tarife bei Frimobil sind kontraproduktiv

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gemäss Frimobil sollen die Preiserhöhungen im freiburgischen Tarifverbund mit 3,8 Prozent unter dem schweizerischen Durchschnitt liegen. Hervorgehoben wurden die Tarifsenkungen in der Zone Bulle oder auch in der Zone 10 Stadt Freiburg, und eher beiläufig durfte die ersatzlose Streichung des Kurzstrecken-Billetts zur Kenntnis genommen werden. Damit solle das «Zonensystem harmonisiert» und das System vereinfacht werden.

Die Streichung des Kurzstreckenbilletts ist jedoch nichts anderes als eine massive Preiserhöhung. Neu kostet eine Kurzstrecke (1 bis 6 Haltestellen, Tarif reduziert) nicht mehr Fr. 1.40, sondern 2 Franken. Also eine Erhöhung um 40 Prozent, währenddessen der Billettpreis für die heutige Langstrecke um lediglich um 20 Rappen (10 Prozent) gesenkt wird. Die Vereinfachung scheint edel, ist es aber nicht. Eine wirkliche Vereinfachung wären zum Beispiel kundenfreundlichere Billettautomaten mit einer Rückgeldausgabe.

Die Städte Bern und Lausanne kennen das Prinzip der Kurzstreckentarife auch, und die Automaten sind trotzdem kundenfreundlicher als die Freiburger Version. Soll die Bevölkerung zum Gebrauch des städtischen öffentlichen Verkehrs motiviert werden, bilden solche massive Erhöhungen keinen Anreiz. Es scheint, als würde das gut ausgelastete städtische ÖV-Netz herangezogen um, entgegen der Aussagen, mehr Geld in die Kassen von Frimobil zu spülen.

Jérôme Hayoz, Generalrat, Freiburg

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