Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Höhere Taxe verärgert Hoteliers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

  Ein Raunen ging durch die Reihen der Mitglieder von Murten Tourismus, als der Vorstand an der Generalversammlung von Dienstagabend die Erhöhung der Aufenthaltstaxe präsentierte. Im Schnitt steigen die Taxen ab 2016 um rund 30 Prozent. Präsidentin Marianne Siegenthaler erklärte, dass der Vorstand die Erhöhung bereits im letzten Sommer beschlossen und der Staatsrat diese vor kurzem genehmigt habe.

Einige Hoteliers haben sich daran gestört, dass sie nicht über diese Erhöhung informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt wurden. Auch die steigenden Kosten wurden grundsätzlich kritisiert. «Mit der Eurokrise ist es der falsche Zeitpunkt für eine Erhöhung der Aufenthaltstaxe», lautete ein Votum aus der Versammlung. Vizepräsidentin Marlene Zürcher sagte, dass man im letzten Sommer noch nichts von der Aufhebung der Euro-Untergrenze gewusst habe. «Heute würden wir mit diesem Entscheid sicher zuwarten.»

Für die Hoteliers bedeutet der Entscheid eine Erhöhung der Abgabe von 2,15 auf 2,75 Franken für eine Übernachtung. Für Murten Tourismus bringt dies deutlich mehr Einnahmen für neue und bessere Gäste-Dienstleistungen. Geplant ist, mit dem Geld das touristische Informations- und Kommunikations-Konzept zu verbessern. Dafür wird bereits dieses Jahr eine zusätzliche Stelle besetzt. Im März suchte Murten Tourismus einen neuen Mitarbeiter Kommunikation und Multimedia. «Dieser soll uns helfen, die Gäste gezielter zu informieren und neue Projekte in Bereich der Besucher-Information zu entwickeln», sagte Tourismus Direktor Stephane Moret nach der Versammlung. Laut Moret betragen die Mehreinnahmen ab 2016 rund 60 000 Franken pro Jahr. Zudem passe sich Murten damit den durchschnittlichen Kurtaxen an, die in der Schweiz gelten. «Bis jetzt sind wir im Vergleich immer noch tief», so Moret. tk

Mehr zum Thema