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Hohes Niveau trotz tiefer Ligen

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Der Freiburger Volleyball-Cup, bei dem Teams zwischen der fünften und der zweiten Liga teilnehmen können, hatte am Samstag bei den Frauen eine überraschende Affiche zu bieten: Gleich zwei Teams aus der untersten Liga trafen in Düdingen in der Leimackerhalle aufeinander. Der VBC Freiburg und der VBC CAP (Chatoney-Autigny-Prez) hatten die 5.-Liga-Meisterschaft nach Belieben dominiert. Beide hatten sie insgesamt 51 Punkte auf ihrem Konto und im gesamten Championat nur drei Sätze – dies jeweils gegen das andere Team–abgeben müssen. Auf dem Weg in den Cupfinal hatten die beiden Teams reihenweise oberklassige Gegnerinnen ausgeschaltet, die Stadtfreiburgerinnen im Halbfinal das 2.-Liga-Team Gibloux, CAP den Zweitligisten Murten.

Der Exploit, der den beiden Teams mit dem Einzug in den Cupfinal gelungen ist, lässt schon vermuten, dass es sich bei den beiden nicht um ganz «normale» 5.-Liga-Equipen handelt. Der VBC CAP kann in seinen Reihen mit Dominique Fasel auf eine ehemalige NLA-Spielerin zählen, und auch die meisten anderen Teammitglieder haben bereits in höheren Ligen gespielt. Beim VBC Freiburg zeigte sich das gleiche Bild: Zaharina Kaseva und Lyudmila Mincheva standen unter anderem mit Schmitten und Rechthalten bereits in der 1. Liga im Einsatz.

 Vor vollen Rängen präsentierte sich der VBC CAP von Anfang an selbstbewusst. Den druckvollen Aufschlägen und schönen Angriffskombinationen hatten die Frauen des VBC Freiburg nicht viel entgegenzusetzen und mussten den ersten Durchgang klar abgeben.

Ganz anders das Bild im zweiten Satz: Die Freiburgerinnen profitierten zunehmend von den Fehlern von CAP und spielten ihre Erfahrung und Routine aus. Anne Mugny punktete mehrmals sehenswert mit Finten, Mincheva und Kaseva mit präzisen Angriffen. Der Ausgleich gelang Freiburg mit einem klaren 25:15.

Nach der zehnminütigen Pause kam CAP wieder besser ins Spiel, zog deutlich davon und ging erneut mit einem Satz in Führung. Der vierte Durchgang gestaltete sich dank einer Serviceserie von Freiburg sehr ausgeglichen. CAP musste lange Zeit einem Rückstand hinterherrennen und konnte erstmals beim Stand von 18:17 in Führung gehen. Danach gingen beide Teams bis zum 22:22 im Gleichschritt, ehe CAP den Sack zum 25:23 zumachte und sich den Cupsieg holte. «Sie waren einfach stärker, jünger und athletischer als wir», sagt die Freiburger Zuspielerin Sandra Maradan. Enttäuscht sei sie aber nach der Niederlage nicht wirklich, die Partie habe sehr viel Spass gemacht. «Wir haben unser Team neu formiert, einige von uns haben bereits vor fast 20 Jahren gemeinsam gespielt.» Im zweiten Durchgang sei ihr Team mental stark gewesen, der zehnminütige Unterbruch sei ihnen aber nicht entgegengekommen, analysiert Maradan.

CAPs Mittelblockerin Michelle Schneuwly freut sich über den Titelgewinn. «Es war eine sehr offene Partie; von der Meisterschaft her wussten wir, dass uns Freiburg gefährlich werden kann», sagt sie. Im zweiten Satz seien sie zu ängstlich gewesen und hätten nicht mehr als Team zusammengespielt, deshalb hätten sie den Satz auch verloren. «Wir wussten, dass wir uns so selber schlagen, und haben es geschafft, den Schalter rechtzeitig wieder umzulegen», erklärt Schneuwly.

Bulle schlägt den Favoriten

Der Männerfinal war eine deutliche engere Angelegenheit als danach bei den Frauen. Der favorisierte 2.-Liga-Meister VBC Freiburg ging gegen den Ligakonkurrenten Bulle mit zwei klar gewonnenen Sätzen in Führung, und das Spiel schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Bulle, das in der Meisterschaft zweimal gegen die Stadtfreiburger verloren und die Meisterschaft auf Platz fünf beendet hatte, vermochte aber zu reagieren und glich in den Sätzen aus. Im Tiebreak sicherte sich Bulle mit einem 15:10-Erfolg die Trophäe.

Telegramm Frauen

Freiburg – CAP 1:3

Spielzeit: 90 Minuten(21, 22, 24, 23).

VBC Freiburg:Kaseva, Mincheva, Mugny, Zadory, Maradan, Schwaller, Savary, Monn-Limat.

VBC CAP:Fasel, Trinchero, Kohler, Demeyère, Zbinden, Schneuwly, Isabel, Renevey.

Telegramm Männer

Freiburg – Bulle 2:3

Spielzeit: 109 Minuten (23, 28, 18, 24, 16)

VBC Freiburg:Ulmer, Dajon, Dougoud, Nicolet, Pizzolato, Saudan, Rimensberger, Baud, Laroyenne, Waldmeyer, Mota, Ulrich, Hertig.

VBC Bulle:Mauron, Gumy, L’Homme, Bourguet, Roger, Chardonnens, Fracheboud, Gremaud, Buchs, Fix, Gende, Minning.

Juniorenfinal:TS Volley Düdingen CJ1 – TS Volley Düdingen CJ2 3:1.

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