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Holzhaufen als Energiespeicher für den nächsten Winter

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Spaziergänger verstehen häufig nicht, weshalb entlang von Waldwegen über Monate grosse Holzhaufen liegen bleiben. Das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei hat gestern informiert, dass diese Haufen bewusst liegengelassen werden; sie dienen als sauberer Energieträger.

«Ihr Anblick ist oft nicht sehr ansprechend oder ästhetisch, aber diese Holzhaufen enthalten tonnenweise Energie», schreibt das Amt in einem Communiqué. Dank der Lagerung werde die von Natur aus im Holz vorhandene Wassermenge deutlich reduziert. Dieser Rückgang des Feuchtigkeitsgehaltes wirke sich positiv auf den Heizwert des Holzes aus. Das Holz wird anschliessend zu Holzschnitzeln zerkleinert und dann in den Heizzentralen der Region verbrannt. Damit werden dann im Winter Gemeindegebäude und Quartiere geheizt.

Im Kanton Freiburg soll diese Energieform nun weiter gefördert werden. Das Waldamt stellt den Waldbewirtschaftern kleine Plakate zur Verfügung, die sie an den Holzhaufen anbringen können, um Spaziergänger zu informieren und zu sensibilisieren. Wie es in der Mitteilung heisst, sei es unumgänglich, die Energieversorgung zu diversifizieren, um weniger von fossiler Energie aus dem Ausland abhängig zu sein.

Für lokales Holz, insbesondere für solches von schlechter Qualität, das in anderen Verarbeitungsbereichen nicht gebraucht werden kann, stelle dies eine interessante Absatzmöglichkeit dar. «Die Verbrennung von einem Kubikmeter Buchen-Rundholz mit einem Wassergehalt von 25  Prozent liefert gleich viel Energie wie 280 Liter Heizöl», schreibt das Amt.

Ein grosses Potenzial

Holz sei auch nachhaltig, weil es nur über geringe Distanzen transportiert werden muss, und die Verarbeitung verbrauche ebenfalls wenig Energie. Derzeit decke die Holz­energie in der Schweiz nur 4,2 Prozent des ganzen Energieverbrauchs ab. Im Kanton Freiburg gilt das Ziel, die Holznutzung in den Freiburger Wäldern auf 325 000 Kubikmeter zu steigern, von denen 147 000 Kubikmeter für die Energieproduktion genutzt werden könnten. Dies entspricht 35 Millionen Litern Rohöl. Wie das Amt schreibt, gehen die Überlegungen in Richtung Verteilung durch ein Fernwärmenetz.

uh

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