Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Hubert im Wunderland

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Hubert im Wunderland

Heute Samstag wird der Feen- und Koboldeparcours in Freiburg eröffnet

Während zwei Monaten wird sich der Besucher des Auquartiers in der Stadt Freiburg wahrlich in einer Sagen- und Märchenwelt wähnen. Diese hat der Stadtanimator Hubert Audriaz mit seinen Helfern speziell für Kinder hergerichtet.

Von JEAN-LUC BRÜLHART

Kaum ein Winkel, ein Keller oder ein Baum, der im Auquartier nicht zum Thema «Feen und Kobolde» gestaltet wurde. Zum Teil geheimnisvoll, zum Teil unheimlich, aber immer wird das Gefühl vermittelt, für einen Moment in eine andere Welt einzutauchen. Der Besucher soll das Staunen wieder lernen, mit anderen Leuten in Kontakt treten und den Moment des Verweilens geniessen. «In der heutigen Zeit geht alles viel zu schnell», sagt Hubert Audriaz, Koordinator und geistiger Vater des Parcours.

Audriaz hat den fünf Kilometer langen Parcours in erster Linie für die Kinder gestaltet. Zu neuen Ideen kommt er, indem er in seine Kindheit zurückblickt. «Als ich im Kindergarten war, habe ich Elefanten gemalt, die fliegen können.»

Im Grabensaal wurde mit einem Dutzend kleiner Holzhütten und mit viel Liebe zum Detail das Dorf «Hurluberlu» inklusive Schreinerei, Kirche, Haus des Kaminfegers, Schmiede und Kur nachgebaut. So, wie es vor 500 Jahren einmal im Auquartier ausgesehen hat. Zu jedem Haus, zu jedem ausgestellten Gegenstand hat Audriaz eine Anekdote oder ein Abenteuer aus seiner Kindheit parat. «Es sind die Abenteuer, die das Leben spannend machen.»

Von hoch oben überragt ein Zauberer das Dorf, von der nachgebauten Burganlage mit seinen Türmen grüssen Kobolde, und überall und in allen Formen und Farben sind Feen zu sehen. Esel, Schafe und Ziegen sorgen zusätzlich für eine besondere Stimmung. In der Nacht begleiten den Besucher Kerzen auf seinem Parcours. Der Grabensaal verwandelt sich durch die farbigen Lichter in eine wundersame Landschaft. Audriaz würde am liebsten die mittelalterlichen Fassaden in der ganzen Stadt in farbiges Licht hüllen.

Statisten wirken mit

Auf dem ganzen Parcours werden auch Statisten mitwirken. Mal ist es eine Märchenerzählerin, mal eine Singgruppe, mal eine Fee. Auch hat Audriaz beim Grabensaal eine Bibliothek für Kinder eingerichtet. «Die Bücher sind meine Quelle. Im Fernsehen wird alles vorgegeben.»

Das Stadtoriginal Audriaz wurde in seiner Arbeit von rund 800 Freiwilligen unterstützt. Von Schulklassen, dem Ferienpass, Arbeitslosenprojekten, Hobby-Künstlern, Profi-Künstlern und vom Kreativatelier der Vannerie. «Es ist die Mannigfaltigkeit, die den Reiz ausmacht.» Alleine könnte er das Projekt nicht realisieren. Er bittet die Besucher auch jeweils, Gegenstände oder Holz mitzubringen. Diese baut er dann in den Parcours ein.

Den Traum verwirklichen

Wenn Audriaz von der Stadt Freiburg und inbesondere der Unterstadt zu schwärmen beginnt, macht sich ein Glänzen in seinen Augen breit. «Es ist eine magische Stadt.» Nur Florenz könne mit der besonderen Atmosphäre mithalten. Audriaz träumt davon, den Grabensaal zum grossen Spielplatz der Stadt Freiburg werden zu lassen. Wenigstens für die nächsten zwei Monate wird er sich diesen Traum erfüllen.

Der Parcours wird am Samstagabend um 20 Uhr beim Grabensaal mit einer Feier eröffnet. In den Monaten September und Oktober ist der Parcours offen am Samstag von 19 Uhr bis 23 Uhr und am Sonntag von 15 Uhr bis 18 Uhr. Der Parcours beginnt bei der Augustinerkirche (Archivweg). Taschenlampe und gutes Schuhwerk sind empfohlen. Der Parcours ist gratis.

Mehr zum Thema