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Hubert Marbacher, Wildtierpfleger

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Arbeit in einem Tierpark ist abwechslungsreich und spannend. Der 54-jährige Wildtierpfleger und Sektionsleiter im Tierpark Dählhölzli Bern, Hubert Marbacher aus Lyssach, gibt Einblicke in seinen Beruf.

 

 Warum haben Sie sich entschieden, Tierpfleger zu werden?

Nach dem Studium der Zoologie, wo mein Schwerpunkt auf der Verhaltensforschung an Gemsen lag, suchte ich eine feste Anstellung. Mit der Möglichkeit zur Ausbildung zum Tierpfleger wurde ich im Tierpark Dählhölzli angestellt.

 

 Was reizt Sie besonders daran? 

Der Reiz ist die Arbeit mit verschiedensten Tieren und die Aufgabe, für diese zu sorgen. Zudem arbeite ich gerne bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.

 

 Sind Sie für alle Tiere zuständig oder nur für eine Art?

Hauptsächlich bin ich als Ablöser, also ohne eigenes Revier, in der Gruppe Huftiere tätig. Diese umfasst vor allem Huftiere wie Elch, Moschus, Waldren, Rothirsch, Wisent, Steinwild und Gemsen. Daneben kümmere ich mich um die Tiere im Kinderzoo. Aber auch Vögel wie Flamingos und Pelikane, Raubtiere wie der Luchs und der Waschbär gehören in meinen Tätigkeitsbereich.

 

 Was sind Ihre Hauptaufgaben als Tierpfleger?

Die Hauptaufgaben sind vor allem das Misten und Putzen der Gehege und die Fütterung der Tiere, aber auch die Information der Besucher und Führungen gehören in den Arbeitsbereich. Dann kommt allerdings noch der ganze «Bürokram» hinzu.

 

 Was ist das schönste oder spannendste Erlebnis in Ihrer bisherigen Laufbahn?

Schöne Erlebnisse sind natürlich die Geburten von Jungtieren. Äusserst spannend war einmal mitten in der Nacht die «Jagd» nach ausgerissenen Stachelschweinen.

 

 Gab es auch einen traurigen oder gefährlichen Moment?

Mit das Gefährlichste war die Rettung diverser Tiere aus dem Kinderzoo und das grosse Hochwasser der Aare im Jahre 1999. Zu den traurigen Erlebnissen gehört das Sterben jedes Tieres, das schon lange bei uns ist und krankheitshalber oder altershalber eingeschläfert werden muss. Allerdings gehört dies zur Verantwortung des Tierhalters, denn der Halter muss das Tier in einen «würdigen Tod» begleiten.

 

 Was raten Sie jungen Leuten, die Tierpfleger werden möchten? 

Wichtig ist die Bereitschaft, für das Wohlergehen der anvertrauten Tiere zu sorgen, auch wenn man nicht alle streicheln kann. Zudem sind Einsatzfreude, Zuverlässigkeit und Eigenverantwortungwichtig.

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