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Humanistische Tradition bewahren

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Autor: Pascal Jäggi

Granges-Paccot Eine Schulbildung abgeschlossen und doch keine fertige Berufsausbildung hinter sich: Damit müssen die Maturanden nun klar kommen, meinte Jean-Charles Dewarrat am Freitag an der Schlussfeier des Kollegiums St. Michael im Forum Freiburg. «Gehen Sie in die Welt hinaus, absolvieren Sie Praktika, studieren Sie etwas, das Ihnen Spass macht, und vergessen Sie nicht, den humanistischen Geist des Kollegiums mitzunehmen», gab Dewarrat, einst selbst St.-Michael-Schüler, den Absolventen mit auf den Weg.

In der heutigen konfliktreichen Zeit sei es besonders wichtig, für die Schwächeren der Gesellschaft einzustehen und die Möglichkeiten wahrzunehmen, die mit einer derartigen Ausbildung gegeben seien, sagte Dewarrat, der vor seiner Tätigkeit beim Roten Kreuz bei verschiedenen profitorientierten Firmen tätig war.

Ein Brückenschlag, …

In seiner ersten Rede als Rektor an einer Schlussfeier betonte Matthias Wider den wichtigen Brückenschlag zwischen deutsch-, und französischsprachiger Schweiz. «Hier sind die übersensiblen Romands, da die Deutschschweizer, die sich weigern endlich Hochdeutsch zu sprechen», sagte Wider klischeehaft übertrieben, «aber schliesslich verstehen wir uns doch immer wieder.»

… der nicht immer gelingt

Allerdings hielt die Schülervertreterin Amandine Blanc später in ihrer Rede fest, dass die beiden Sprachgruppen während der Schulzeit (freiwillig) stark getrennt sind. Als Greyerzerin mit Bilingue-Abschluss könnte sie in dieser Hinsicht durchaus ein Vorbild sein. Auch wenn sie sich selber als mangelhafte Bilingue bezeichnete: «Entschuldigen Sie, dass mein Deutsch so mager ist.»

Von den 292 Absolventen (29 mehr als letztes Jahr) haben 52 die beiden bilinguen Klassen abgeschlossen, 85 Schülerinnen und Schüler waren auf die vier deutschsprachigen Klassen verteilt. Zehn haben die Prüfungen nicht bestanden.

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