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Humoristische Entdeckungsreise in Simon Enzlers «Primatsphäre»

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 Einkaufstouristen, fundamentalistische Jasser, Naturschützer, Bünzli jeglicher Art: Sie alle werden zu Zielscheiben in «Primatspähre», dem neuen Bühnenprogramm von Simon Enzler, das der bekannte Kabarettist aus Appenzell am Samstag in Tafers aufführt. Enzler begebe sich dabei auf die Suche in das Grenzgebiet zwischen Öffentlichem und Privatem und finde dort einmal mehr Geschichten, die ihn den Finger auf die helvetische Befindlichkeit legen lassen. Das schreiben jene, die bereits in den Genuss des neuen Programms gekommen sind.

 Verständigung klappt gut

Es ist nicht nur das Schwarzhumorige, Bitterböse, kombiniert mit der erfrischenden Schlitzohrigkeit, das Enzler ausmacht. Auch sein markiger Innerrhoder Dialekt charakterisiert den Preisträger des Salzburger Stiers–der wichtigsten Kleinkunst-Auszeichnung im deutschsprachigen Raum. Er habe allerdings keine Angst, dass man ihn in Tafers nicht verstehe, sagt Enzler schmunzelnd: «Wie wir Appenzeller lebt auch ihr Freiburger an den Grenzen des alemannischen Sprachraums.» Wer selber schwer verständliche Dialekte spreche, entwickle ein gutes Gehör für andere schwer verständliche Dialekte. «Man lernt, sich gegenseitig besser zuzuhören.» So hätten Zürcher oftmals mehr Mühe, ihn zu verstehen, als eben beispielsweise Sensler, sagt Enzler.

Vertraute Lebenswelt

Überhaupt spielt Simon Enzler, der dank dem Kulturverein Frivents in Tafers Stammgast ist, gerne in der Region. Innerrhoden und der Sensebezirk seien sich in verschiedener Hinsicht ähnlich: das Kleinräumige, das Schwarzkatholische. Das Sensler Publikum kenne die Lebenswelt, in der er seine Geschichten ansiedle, aus eigener Erfahrung, so der Kabarettist. «Man solidarisiert sich unbewusst miteinander.»

 Wer regelmässig bei Simon Enzler im Publikum sitzt, muss sich dieses Jahr jedoch an eine Neuheit gewöhnen: «Primatsphäre» ist ein Soloprogramm; Enzler steht alleine auf der Bühne, ohne den sauertöpfischen Bassisten Dani Ziegler, seinen treuen Begleiter in den letzten Bühnenprogrammen.

Unerschrockene, die sich nicht davor fürchten, ihre eigene Kleinkariertheit zu entdecken, wenn Simon Enzler ihnen den Spiegel vorhält, kommen am Samstagabend garantiert auf ihre Rechnung.

 Aula,Juchstrasse 9, Tafers. Sa., 14. Nov., 20 Uhr. Billette unter www.frivents.ch.

Zum Programm

Nach Enzler kommt das Xenegugeli

Am Sonntag, 15. November, gastiert der Berner Liedermacher Roland Zoss mit seinem Xenegugeli auf Einladung des Kulturvereins Frivents in Tafers. Das ABC Dino Xenegugeli ist ein Gesamtkunstwerk mit Liedern und Bildern zu jedem Tier des Alphabets, von der Ameise bis zum Zitteraal. Ein Tier mit X? Eben, das Xenegugeli. Die Vorführung richtet sich an Kinder ab drei Jahren.ko

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