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«Hunde sind unsere Passion»

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Ein Schäferhund aus Middes auf dem Weg zur WM in Turin

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Orkan und seine Freunde Guiness, Ilux, Inki und Heavy wohnen mit ihren beiden Menschenfreunden an schönster Aussichtslage etwas ausserhalb von Middes. Nicole Berger und David Huber geniessen von ihrem Wohnzimmer aus die freie Sicht auf das Broyetal und den Jura. Hinter dem Haus hat jeder Hund sein massgeschneidertes Hundehaus mit Auslauf, Schatten- und Sonnenplatz. Nicole arbeitet hauptberuflich in der Lehrlingsausbildung bei der Post und David unterrichtet an der Sekundarschule Lyss. Ihre ganze Freizeit und die Ferien widmen beide intensiv dem Hundesport. Seit einem Jahr wohnen die Hundetrainer mit ihrer edlen Meute in Middes und geniessen die Nähe zum Wald und die kurzen Distanzen zu den Trainingsplätzen.

Hundetraining ist Spitzensport

«Wir wollten einmal zusammen an einer WM teilnehmen, jeder von uns mit einem Hund, das ist uns diesen Frühling im französischen Le Touquet gelungen», schwärmt Nicole. Für den achtjährigen Hund Guiness war es der Abschluss seiner Wettkampfkarriere, der Hund Orkan von Nicole erreichte den 10. Rang. Bereits ist die Hundetrainerin wieder mitten in den Vorbereitungen zu einer Weltmeisterschaft. Anfang September startet sie mit Orkan im Schweizer Nationalteam, das aus fünf Hundetrainern, drei Männern und zwei Frauen, und ihren Hunden besteht.Der 6-jährige Schäferhund ist in Bestform. Mit wachen, bernsteinfarbenen Augen mustert er die Besucher und tänzelt in seinem komfortablen Gehege umher. «Tiere lechzen nach Betätigung. Zwischen den Trainingseinheiten schlafen sie dann zufrieden», sagt Nicole.Früh am Morgen legt ihr Lebenspartner den Hunden ein «Schlittenhund-Gschtältli» um, und so ziehen sie den jungen Mann auf dem Velo hinterher. «Das morgendliche Ausdauertraining ist immer herrlich mit den Hunden», lacht David. Am Abend folgen dann weitere Trainingseinheiten mit Übungen für den Geruchssinn, das Aufspüren von Gegenständen und Gehorsam-Übungen. Nicole arbeitet vier bis fünf Mal wöchentlich mit den Hunden, vor den Wettkämpfen jeden Tag. Nicht nur die Hunde sind gefordert, auch vom Menschen werden Spitzenleistungen erwartet. Beide Tiertrainer betonen: Hundetraining ist wie Spitzensport, man muss körperlich und mental fit sein für eine Weltmeisterschaft. Nicole kann sich besonders gut auf Wettkämpfe vorbereiten, indem sie zusätzlich zu den Trainings-Einheiten lockere Walkings durch die Wälder macht und sich dabei in Gedanken die Parcours vorstellt.Trotz bester Vorbereitung bleibt aber gemäss Berger eines ungewiss: die Tagesform von Mensch und Tier. Für David Huber und Nicole Berger ist der Hundesport eine Passion. «Wir zählen die Stunden nicht, die es für die Wettkampf-Vorbereitungen braucht. Hunde sind unsere Leidenschaft», erklären beide. Huber und Berger sind mehrfache Schweizer Meister und haben an Weltmeisterschaften teilgenommen.

Kräftemessen beginnt im Welpenalter

Schon die Welpen werden spielerisch erzogen. Im Spiel mit Bällen und Tüchern wird der Beutekampf trainiert. Huber erklärt, dass eine konsequente Haltung von Tier und Mensch entscheidend ist. Ohne eine gute Beziehung zum Hund sei aber nichts zu erreichen.Trotz aller Wettkampfvorbereitungen besteht aber auch das Leben von David und Nicole nicht nur aus Arbeit. Erst kürzlich sind die beiden mit ihren Hunden aus den Ferien am Meer zurückgekommen. Im Grossraumfahrzeug sind fünf Hundeboxen installiert, damit die Reise für alle bequem ist. Sogar Hotelaufenthalte können die Hundetrainer mit ihren Hunden problemlos machen. Doch jetzt stehen die letzten Vorbereitungen für Turin an. Im September gilt es ernst für Orkan, dann heisst es Ohren spitzen, Nase in den Wind und in absoluter Harmonie mit Nicole auf den Weltmeister-Parcours.Weitere Informationen unter www.malinois-mistral.ch

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