Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Hundert Mal eigenes Blut verschenkt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Karin aebischer

Ihr Körper hat sich schon so stark an die regelmässige Blutentnahme gewöhnt, dass Hans Vonlanthen und Michel Tercier leicht aus der Nase zu bluten beginnen, kurz bevor der regionale Blutspendedienst des Schweizerischen Roten Kreuzes Freiburg sie jeweils für den nächsten Termin aufbietet. Seit ihrem 20. Lebensjahr gehen die beiden Freiburger regelmässig zur Blutspende, maximal alle drei bis vier Monate.

Im März 2009 war es bereits das 100. Mal, dass sie ihren Arm für 400 bzw. 450 ml Blut hingehalten haben. Für diesen Einsatz wurden sie am Freitagabend im Saal der Christ-König-Kirche in Freiburg zusammen mit anderen Freiburgerinnen und Freiburgern, die bereits 25, 50 oder eben 100 Spenden geleistet haben (siehe Kasten), vom regionalen Blutspendedienst geehrt.

Zum Wohle der Mitmenschen

Michel Tercier und Hans Vonlanthen wollen aber nicht als Helden dastehen. «Wieso sollte nicht jemand anderes von etwas profitieren, von dem ich selber genug habe?», meint der pensionierte Polizist Hans Vonlanthen. Michel Tercier sieht das ähnlich: «Ich bin froh, wenn ich auf diese Weise den Mitmenschen helfen kann. Es kostet nichts, nur ein wenig Zeit.»

Der ehemalige Dienstchef des kantonalen Amts für Zivilstandsdienst erzählt, er sei nach der Rekrutenschule, wo er zum ersten Mal Blut gespendet habe, einfach spontan wieder hingegangen. «Seither wurde ich regelmässig aufgeboten. Einmal sogar notfallmässig, sodass ich das Büro kurzfristig schliessen musste.» Hans Vonlanthen hat einen ähnlichen Fall erlebt. Für wen das Blut damals bestimmt war, wissen die beiden jedoch nicht und wollen es auch nicht wissen.

Auch ein Gesundheitscheck

Der 66-jährige Michel Tercier schätzt an den Blutspenden, dass sein Blut automatisch kontrolliert wird und er stets weiss, dass alles in Ordnung ist. Für ihn ist das Blutspenden «eine ganz normale Sache». Er würde es begrüssen, wenn auch vermehrt junge Menschen den Blutspendedienst aufsuchen würden.

Auch Hans Vonlanthen ist aufgefallen, dass er in den letzten 15 Jahren öfters als früher zum Blutspenden aufgeboten wurde. «Auch wenn es eine wichtige Sache ist, bin ich der Auffassung, dass das Spenden auch in Zukunft freiwillig geschehen sollte», meint er.

Am Mittwoch haben alle Gelegenheit dazu, im Blutspendemobil des Schweizerischen Roten Kreuzes Blut zu spenden. Das Mobil fährt von Stadt zu Stadt, und macht am Mittwoch auch beim Kantonsspital in Freiburg Halt.

Parkplatz, Kantonsspital, Villars-sur-Glâne. Mi., 1. Juli, 11 bis 19 Uhr.

Mehr zum Thema