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Hysterie statt Problemlösung

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Danke Herr Megert – Sie haben mir mit Ihrem Leserbrief tief aus der Seele gesprochen. Schon seit längerem geht mir nämlich die Hysterie um die Redimensionierung des Spitals Tafers auf die Nerven. Einmal mehr sind Politiker am hyperventilieren – aber leider nicht, um ein Problem zu lösen, sondern vorab, um den Preis desjenigen zu gewinnen, der am lautesten geschrien hat. Geradezu grotesk mutet es da an, wenn sogar die SVP, sonst nie um Sparmöglichkeiten verlegen, am lautesten schreit. Reiner Populismus, aber leider Realität und Beweis, dass Politiker vorab ihr Eigenwohl in den Vordergrund stellen, statt die Probleme anzugehen und auch einmal über den eigenen Schatten zu springen. Dass auch die Ärzteschaft lauthals ins Klagelied einstimmt, ist kaum verwunderlich. Denn diese Spezies hat mit ihrem Lobbying in den Wandelhallen der Politik und durch ihr Vertrauensverhältnis zu den Patienten noch jeden noch so kleinen Versuch gebodigt, auch im Gesundheitswesen gewisse marktwirtschaftliche Normen einzuführen. Die Sprachenfrage wird dabei zum Problem Nr. 1 hochstilisiert. Dabei ginge es mit etwas gutem Willen auf beiden Seiten ohne Probleme, und mit der neuen Spitalfinanzierung ist auch der Gang nach Bern für nur obligatorisch Versicherte wesentlich einfacher geworden.

Es erscheint mir zudem doch sonderbar, dass man in der Bevölkerung immer wieder grosse Vorbehalte gegenüber dem Regionalspital Tafers hört – plötzlich aber ist dieses Spital das Nonplusultra. Was ist hier falsch gelaufen?

Es ist zu hoffen, dass der Staatsrat und die Verantwortlichen des HFR den Mut und das Durchhaltevermögen haben werden, um die Kritiken wegzustecken und im Sinne von tragbaren Gesundheitskosten den eingeschlagenen Weg nun konsequent zu verfolgen. Wieso nur bin ich da etwas skeptisch? Ach ja – es sind allzu viele Politiker involviert, um zukunftsträchtige Lösungen zu finden, lieber wird krampfhaft am Überholten festgehalten und unnötig Verunsicherung und Angst gesät.

Markus Rudaz, Oberwangen

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