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Hyvönens kurzes Gastspiel

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Hyvönens kurzes Gastspiel

Der finnische Stürmer verlässt Gottéron in Richtung Heimat

Der Kanadier Frank Banham musste nach sechs Runden gehen. Zehn Spieltage später gibt Gottéron einen weiteren Ausländer ab: Hannes Hyvönen, aktueller Topskorer der Mannschaft (!), wechselt zurück in seine finnische Heimat zu Jokerit.

Von FRANK STETTLER

Wie von Gottéron vergangene Woche angekündigt, war die Trennung von Direktor Roland von Mentlen nur einer von mehreren vorgesehenen Wechseln. Gestern gab der Club den sofortigen Abgang von Hannes Hyvönen zu Jokerit Helsinki bekannt. Der Verein aus der obersten Liga übernimmt den Vertrag zu den gleichen Bedingungen, weshalb für die Freiburger kein finanzieller Mehraufwand entsteht. Der Finne war von Ex-Direktor von Mentlen wie Frank Banham als eiskalter Torschütze angekündigt worden, aber wie der Kanadier konnte auch Hyvönen – obwohl er bis gestern das Leibchen des Topskorers bei Gottéron trug (5 Tore/8 Assists) – die Erwartungen nie erfüllen. Insbesondere in seinem Defensiv-Spiel blieb Hyvönen, der noch gestern die Schweiz verliess, (fast) alles schuldig. Gottéron-Trainer Mike McParland, der als neuer Sportchef der Drachen diesen Transfer auch selbst einfädelte, erklärt: «Wir hatten Anfragen für Hannes. Ich habe ihm am Sonntag gesagt, dass er freigestellt ist. Er brachte uns sicherlich eine gewisse Stärke, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber wir haben uns überlegt, was wir machen können, damit das Team besser wird. Wir wollten nicht zuletzt an Liquidität gewinnen. Deshalb müssen wir auch Opfer bringen.»

Schlechtes Timing

Ungünstig bei der ganzen Aktion ist sicherlich der Zeitpunkt. Nach den Siegen gegen Davos und Kloten sind die Freiburger im Aufschwung. Am Wochenende stehen noch die wichtigen Spiele in Rapperswil und zuhause gegen die ZSC Lions auf dem Programm, ehe die Meisterschaft wegen der Nationalmannschaft für zwei Wochen ruht. Doch Ersatz für Hyvönen ist (noch) keiner da. «Das Timing ist sicherlich nicht gut für uns. Doch wer weiss, wie lange die Offerte der Finnen noch gültig gewesen wäre. Wir mussten auch an die Zukunft denken», verteidigt sich McParland. Er sei mit einigen europäischen Stürmern in Kontakt, so der Kanadier: «Zudem will ich einen weiteren Schweizer holen und den Vertrag mit Müller verlängern.» McParland hofft, dass sein Team diese Schwächung am Wochenende kompensieren kann: «Die Linien laufen gut. Jetzt muss halt jemand anders den Part von Hyvönen im Sturm neben Kamber und Vauclair übernehmen. Ich denke da an Botter. Er kann eine Rolle wie Neuenschwander im ersten Block spielen.»
Auch Anfragen für Richard Lintner

Es ist gewiss kein Geheimnis, dass auch der Slowake Richard Lintner bei Freiburg/Gottéron auf der Abschussliste steht. Der Verteidiger ist zu wenig produktiv und räumt vor dem eigenen Tor, berücksichtigt man seine Masse, kaum ab. «Auch für Lintner gibt es Anfragen. Doch wenn wir keinen Ersatz finden, ist er sicher nicht vor der Nati-Pause weg», so Trainer Mike McParland. «Mit nur vier Ausländern zu spielen können wir noch verkraften. Zwei Abgänge wären jedoch zu viel.» Die Zeichen bei Gottéron stehen auf Veränderung. fs

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