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I jedem Ichoufszäntrum ä Arzt

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Autor: Urs haenni, oorespitzer

Aschi: «Hatschi!»

Pöilu: «Gsundheit!»

Aschi: «Gsundheit, das seit sich so liecht. Derby, wenn i nume scho a die nöie Chrankekasse-Prämie dänke, so überchumm i derzue no Buuchweh. Möcht wüsse, werum ds Gsundheitswäse uf ei Chlapf wieder so viel tüürer söll sy!»

Rolf: «Isch doch ganz eifach: Je höcher d’Prämie, umso meh macht das d’Lüt chrank.»

Pöilu: «Qualität het halt ihre Priis. Immerhin hei mir wältwyt eis vo de beschte Gsundheits-System.»

Röbu: «Qualität? Das i nid lache. Sit dr Dokter Lüthi z Muntelier ufghört het, suech i im Ruum Murten verzwyflet e nöie Huusarzt. Wo n’i im Herbscht e hartnäckige Hueschte gha ha, ha n’i ei Dokter nach em andere abklapperet. Niemer het mi welle näh. Em Schluss isch mir nume no ds Spital als Notfall möglech gsy. Und da palaveret me vo Choschte spare.»

Rolf: «Wenn’s denn no ds Spital Merlach isch. Aber wo mini Cusine einisch i d’Möscht gheit isch wäge töifem Bluetzucker, het si d’Ambulanz grad i d’Insle nach Bärn gführt. Schyns nume, will sie z Merlach Angscht hei, es chönnt sie einisch öpper verchlage.»

Aschi: «Dori, mir no n’es Chübeli! Und d’Rächnig grad a d’Chrankekasse.»

Rolf: «Also, i ha ds Gfühl, me redet überall a dr Realität verby. Alli säge, d Patiänte wei zviel ärztlichi Leischtige. Wie isch das möglech, wenn’s bald kei Huusärzt me git? Derby hei doch d’Chrankekasse in Tat und Wahrheit ihres Gäld a dr Börse verspekuliert.»

Pöilu: «I dänke, ds Gsundheitswäse sött e Service Public wärde, öppe so wie d’Poscht.»

Rolf: «Schlächts Byspiel! D‘ Poscht schliesst ja ou ihri Büros und laht d’Lüt im Räge stah.»

Aschi: «Derfür sölle d’Tante-Emma-Lädeli ging meh d’Büez vo dr Poscht erledige. Das gieng emu i dr Gsundheit nid.»

Pöilu: «Werum nid? I jedem Ychoufszäntrum e Huusarzt-Praxis, denn weisch emu wieder, wo me cha zum Dokter gah.»

Röbu: «Gar nid schlächt die Idee. Jitz begryf i ou langsam, werum nach Cherzers, Ins, Courtepin oder Tafers ou Murte no muess e nöii Landi boue.»

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