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«I ma mier psüne»

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«I ma mier psüne»

Musiggschpektakel mit Gabby Marchand

Der Chansonnier Gabby Marchand erzählt Geschichten und singt Lieder. Jérôme Oberson begleitet ihn an der Handorgel und Fränzi Kern liest aus ihrem Buch vor: Das Musikspektakel «I ma mier psüne» hat Mitte Februar im «Tanneurs» in der Altstadt von Freiburg Premiere.

Von IRMGARD LEHMANN

Sein Look ist der gleiche geblieben. Schwarzer Mantel und schwarzer Hut mit Echarpe in Rot-Ton. So präsentierte sich der Chansonnier Gabby Marchand bereits vor einem Jahr, als er die FN bat, man möge doch über seine CD «Avec l’amour à nos côtés» berichten. Jetzt ist Gabby wieder da – diesmal aber mit neuer Haarpracht. Die Graumelierten sind nicht mehr zu einem Zopf zusammengebunden, sondern fallen in Wellenform sanft und schmeichelnd auf die Schulter. So ganz wie es Künstler lieben.

Gabby ist also wieder da. Mit einem andern Projekt. Mit etwas, das er schon Jahrzehnte lang mit sich getragen habe. Anekdoten, Geschichten, Ungereimtes, Gereimtes von anno dazumal. «I ma mier psüne vam Auquartier» nennt er seine neueste Kreation. Im Untertitel: «As poetisch-humoristisches Musiggschpektakel va de Bassvilla». Am Mittwoch, dem 16. Februar, ist Premiere und bis Mitte März wird das Spektakel noch acht Mal über die Bühne gehen. Im «Café des Tanneurs» in Freiburgs Altstadt.

«Va de Tschùggere
u vam Titi Rigolet»

Hunderte von kurzen Anekdoten habe er auf Lager. Über den Rababou, den «Kirschi-Bock», den «Soupypp» und natürlich über den «Titi Rigolet», den weitherum bekannten Eishockeygoalie aus den 60er-Jahren. Gabby nimmt sich aber auch der «Tschùggere» an «wa au pot mitùm uufkrüzt sygi» (Polizeiauto).

Präsent ist ihm aber auch die Geschichte vom «Kolly», dem Zeitungsverträger aus der Bassvilla, dem die Kinder stets «Kolly la chique» (chique = Kautabak) hinterherriefen. Kolly, der sich darob blau und grün ärgerte und sich mit seinem «Haaggestäcke» gerächt habe.

Er erinnere sich noch genau an den Tag, als er zum Stalden hochlief, um in die Schule zu gehen und plötzlich den «Kolly» vor sich sah, erzählt Marchand. «Ich wollte besonders freundlich sein, um ihn gütlich zu stimmen und den Stockschlägen zu entkommen.» So habe er den ältlichen Herrn mit «Au revoir Monsieur Kolly, la chique» begrüsst. Ihm sei das «la chique» einfach so rausgerutscht und nur dank einem grandiosen Spurt seien ihm Hiebe erspart geblieben.

Solche und ähnliche Geschichten aus der Jugendzeit (50er-/60er-Jahre) wird der 1943 in der Unterstadt geborene Chansonnier zum Besten geben und mit Liedern (Französisch, Senslerdeutsch und Greyerzer Patois) ergänzen. «Ich will nichts schöner machen aber auch nichts », meint Marchand. Begleitet wird der Liedermacher an der «Handorgela» von Jérôme Oberson. Mit von der Partie ist ebenfalls Fränzi Kern, die aus ihrem Buch «Üsa Faanen isch as Drapùù» Geschichten vorlesen wird. Denn auch sie ist ein Kind der Unterstadt. «Es wäre schön, wenn ich bei den Gästen alte Erinnerungen hervorrufen könnte», meint Marchand abschliessend.

Premiere: Mittwoch, 16. Februar, «Café des Tanneurs» 20.30 Uhr; Vorverkauf für die neun Vorstellungen: Tel. 026 322 34 17 oder 026 322 20 63.

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