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«Ich bin ein Disziplinfanatiker»

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Autor: michel spicher

Seit 66 Tagen fiebert man beim FC Giffers-Tentlingen dem kommenden Samstag entgegen. Dann nämlich ertönt für die Sensler Mannschaft der Anpfiff zu ihrer allerersten 2.-Liga-Saison. Während die Spieler bei ihrer Premiere in Semsales Neuland betreten, weiss ihr Trainer Richard Aeby bereits aus eigener Erfahrung, wie es in der höchsten Freiburger Amateurliga zu und her geht.

Euphorie und Enttäuschung mit Tafers

Als der FC Tafers am 21. Juni 2003 mit einem 4:1-Sieg in Neyruz den Sprung in die 2. Liga schaffte, stand ein gewisser Richard Aeby an der Seitenlinie. Als Trainer hatte er massgeblichen Anteil am Erfolg der Hauptörtler.

Die Euphorie war gross, die Erwartungen an die Mannschaft und den Trainer riesig. In der 2. Liga folgte die Ernüchterung beim FC Tafers aber bald. Als der Aufsteiger und Aeby nicht die gewünschten Resultate erbrachten, wurde dem Trainer noch in der laufenden Meisterschaft der Laufpass gegeben. «Damals war ich sehr enttäuscht, dass mich der Verein nach dem geschafften Aufstieg so schnell hat fallen lassen und mir nicht die Chance gegeben hat, die 2.-Liga-Saison bis zum Ende durchzuziehen», erinnert sich Aeby.

Abgestiegen ist der FC Tafers dann doch. Einfach ohne Aeby.

«100 Prozent konzentriert»

Inzwischen ist Richard Aeby über diese Enttäuschung hinweg, auch wenn es lange gedauert hat, wie er gesteht. «Heute – nach dem zweiten Aufstieg in die 2. Liga – weiss ich, dass ich niemandem mehr etwas beweisen muss.»

Inzwischen weiss der Trainer, worauf es ankommt, wenn man Erfolg haben will. «Ich bin ein Disziplinfanatiker», sagt Aeby. «Beim Training verlange ich von allen Spielern, dass sie 100 Prozent bei der Sache sind.» Nur wer sich im Training total konzentriere, der könne auch im Match höchste Konzentration erbringen. «Wenn im Training ein Larifari herrscht, dann ärgert mich das. Und wenn mich etwas stört, dann sage ich das auch», gesteht Aeby. Dass der Chef mit seiner impulsiven Art zuweilen bei den Spielern für Herzrasen sorgt, ist er sich bewusst. «Inzwischen kennen mich die Spieler und wissen, wie damit umzugehen.»

«Fehler werden ausgenutzt»

Ob Richard Aeby mit Giffers-Tentlingen dank Disziplin und Konzentration der Ligaerhalt gelingt, wird sich zeigen. Dass den Spielern in der 2. Liga ein stürmischerer Wind entgegenbläst als in der 3. Liga, weiss Aeby aus eigener Erfahrung. «Der Rhythmus ist viel höher und Fehler werden gnadenlos ausgenutzt. Wenn in der 3. Liga ein gegnerischer Stürmer alleine aufs Goal loszieht, kann man immer noch hoffen, dass der Angreifer daneben schiesst. Wenn man in der 2. Liga dem Gegner mit einem Abwehrfehler ein solches Geschenk macht, nimmt er dieses an.»

Zudem seien seine Trainerkollegen in der 2. Liga von einem ganz anderen Kaliber, sagt Aeby. «Die haben viel Erfahrung, meist aus höheren Ligen. Die verstehen es, im richtigen Moment zuzuschlagen.»

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