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«Ich bin immer noch ich»

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Ein Elefant mit den Flügeln eines Schmetterlings, ein Huhn mit einem Hasen­kopf oder ein Wesen zwischen Schimpanse und Pinguin: Das ist die tierische Fantasiewelt von Lauriane Sallin. 2015 als Miss Schweiz bekannt geworden, will sich die inzwischen 25-Jährige aus der Missen-Schublade befreien und als Künstlerin etablieren. Nachdem sie früher bereits Skulpturen ausgestellt hatte, zeigt sie jetzt erstmals eine Serie von Tuschezeichnungen: Die Arbeiten sind bis Mitte Februar in der Galerie Hofstetter in Freiburg zu sehen.

Am Kollegium St. Michael habe sie einst Bildnerisches Gestalten als Schwerpunktfach gewählt, und schon damals habe sie gerne Tiere gezeichnet, erzählt sie. Die Serie aus dreissig liebevoll gezeichneten Mischwesen, die sie jetzt dem Publikum präsentiert, entstand 2017/18 während ihrer Schwangerschaft. Die Zeichnungen erzählten von der Kraft der Natur, der Macht der Fantasie und von Veränderung, sagt Lauriane Sallin. Da war konkret die Veränderung ihres Körpers während der Schwangerschaft. Da war aber auch das Bedürfnis, sich selbst zu verändern, ohne sich dabei zu verlieren. «Natürlich bin ich jetzt Mutter, aber ich bin immer noch ich», so die Freiburgerin aus Belfaux.

In ihrem Leben hat sich in den letzten Jahren so einiges verändert: Bis 2017 amtierte sie als Miss Schweiz, sie nahm ihr Studium in Französisch und Kunstgeschichte wieder auf, lernte in Griechenland den Bildhauer Giorgos Palamaris kennen, heiratete ihn 2018 und ist seit acht Monaten Mutter der gemeinsamen Tochter Madeleine. Die kleine Familie lebt zwischen Freiburg und Griechenland; wo sie in Zukunft Wurzeln schlagen werde, sei noch offen, sagt Lauriane Sallin.

Immer in Bewegung

«Es geht im Leben darum, sich zu bewegen und herauszufinden, wer man ist», erklärt die junge Frau. «Das war bei der Miss-Schweiz-Wahl so, und das ist auch jetzt so, wenn ich mich als Künstlerin dem Urteil des Publikums stelle.» Dass sie ihre Tierserie unter den Titel «Caméléon est une femme» stellte, hat auch mit dieser Suche nach sich selbst zu tun. «Gerade als Frau muss man sich oft anpassen, um seinen Platz in der Gesellschaft zu finden», meint sie. Und als Ex-Miss-Schweiz sei dies doppelt schwer: «Ich will zeigen, dass ich mehr kann, als schön zu sein.» Ihr Talent als Künstlerin will sie auch in Zukunft zeigen: Sie arbeite an neuen Projekten, verrät sie, versuche sich etwa an der Acrylmalerei und schreibe Texte.

Galerie J.-J. Hofstetter, Hochzeiter­gasse 18, Freiburg. Bis zum 16. Februar. Do. und Fr. 14 bis 18.30 Uhr, Sa. 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Nebst den Zeichnungen von Lauriane Sallin sind auch Zeichnungen und Gemälde von Cecilia Demarmels und Skulpturen von Emmanuel Lendenmann ausgestellt.

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