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«Ich brauche keine rosarote Garderobe und keine geheizten Handtücher»

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Bodyguards hat Andy Borg keine. «Ich kann schnell laufen», scherzt der 54-jährige Schlagersänger aus Österreich. Und wenn er am kommenden Samstag für seinen Auftritt am Schlager- und Volksmusik-Openair nach Plasselb reist, ist seine Entourage auf ein Minimum beschränkt. Mit dabei sind seine Frau Birgit und sein technischer Leiter, der ihn seit über 30 Jahren an seine Auftritte begleitet. Wo er übernachten wird? «Ou, da müssen Sie meine Frau fragen.»

Der Österreicher kennt sich aus im Kanton Freiburg. Schon dreimal hat er im Forum in Granges-Paccot den Musikantenstadl moderiert und dabei den Zuschauern in einem Kurzfilm die Stadt mit Umgebung präsentiert. «Beim letzen Mal hatten meine Frau und ich sogar Zeit, uns Murten und die Gemüsefelder im Seeland anzuschauen», erzählt er. Die Voraussetzungen für den Auftritt am Volksmusik- und Schlager-Openair in Plasselb seien deshalb mehr als gut, meint Andy Borg. Er kenne nicht nur die Gegend, sondern auch die OK-Präsidentin Trudi Lauper. Er hat sie im Forum bei der Produktion des Musikantenstadls kennengelernt. «Da hatte ich andere Dinge im Kopf. Deshalb freue ich mich, Trudi einmal in einer anderen Atmosphäre zu treffen.» Zudem sei sie unkompliziert. Sie habe zum Beispiel Verständnis dafür, dass er rasch abreisen müsse, weil er am nächsten Morgen schon wieder um 7.30 Uhr im Europa-Park in Rust für die Sendung «Immer wieder sonntags» in der Maske sitzen müsse. Der Schlagerstar selber hat keine Sonderwünsche: «Ich brauche keine rosarote Garderobe und keine geheizten Handtücher.»

«Ich singe live»

Auf Hits wie «Die berühmten drei Worte» oder «Die Fischer von San Juan» müssen die Borg-Fans am Samstag nicht verzichten. Und sie dürfen sich auch auf Kostproben aus seinem neuen Album freuen, das im September herauskommt und für das er zurzeit im Studio arbeitet. Eine starre Abfolge an Liedern hat der Sänger jedoch nicht vorbereitet. «Ich tausche während der Show spontan Lieder aus. Mein technischer Leiter hört schon in der Ansage, welches Lied als nächstes folgen wird.» Am liebsten sei es ihm jedoch, wenn sich im Publikum etwas tue, auf das er direkt eingehen könne. «Ich singe live», betont Andy Borg. Das sei der grosse Unterschied zum Fernsehen.

Sowieso freut er sich darauf, in Plasselb nur als Sänger und nicht auch noch als Moderator auf der Bühne zu stehen. «Als Sänger kommt man viel näher an die Menschen heran.» Aufträge, die nur Moderation beinhalten, nehme er keine an, sagt Borg. Beim Stadl sei es der Perfektionismus des Fernsehens, der ihn reize.

Rasenmäher statt Mikrofon

Nach über 30 Jahren im Showgeschäft lässt es Andy Borg jetzt ein wenig ruhiger angehen. «Und das ohne schlechtes Gewissen.» Hat er am Wochenende mehrere Auftritte, nimmt er sich in der Woche danach weniger vor. Und wann reist er erneut als Musikantenstadl-Moderator nach Freiburg? «Wenn es nach mir ginge, sofort. Aber das entscheidet die Produktionsfirma.»

Programm: Viele Interpreten aus der Region

D as Volksmusik- und Schlager-Openair in Plasselb findet am Freitag (ab 16 Uhr) und am Samstag (ab 17 Uhr) statt. Türöffnung ist jeweils eine Stunde vorher. Am Freitag ist der Tag der Volksmusik. Es warten Ländler- und Schwyzerörgelimusik, Jodelgesang, Alphornbläser, Fahnenschwingen und vieles mehr. Natascha und Maruschka Monnet, die Chälly-Buebe aus Jaun, das Trio Kolly, das Kinderjodlerchörli Sense, der Jodlerklub Echo vom Rüttihubel und der Gastjodlerklub Hasle-Rüegsau treten unter vielen weiteren Interpreten auf. «In erster Linie sollen einheimische Künstler die Plattform nutzen können. Vor allem auch jene Interpreten, die mir seit Jahren bei meinen Musik-Stubeten zur Seite stehen», sagt die OK-Präsidentin Trudi Lauper.

Am Samstag sind mit Andy Borg, dem Nockalm-Quintett, Monika Martin und den Calimeros auch national und international bekannte Künstler aus der Schlagerszene dabei. Doch auch Sängerinnen aus der Region wie Vivien und Thwini aus Plasselb, Eveline und Christiane aus Düdingen oder Laysa aus Tentlingen treten auf.

Das Festivalgelände ist gemäss Trudi Lauper behindertengerecht eingerichtet. Die Sensler Stiftung für Behinderte ist vom OK für das Samstagsprogramm eingeladen worden. Über 2000 Tickets sind verkauft. Eine grosse Tombola, Verpflegungsstände, Pferdereiten für die Jüngsten und vieles mehr bietet das zweitägige Openair an der Ärgera. ak

Tickets über www.openair-plasselb.ch, www.ticketino.com oder Abendkasse.

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