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«Ich habe Respekt vor den Chormitgliedern»

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Autor: Imelda ruffieux

Es ist schon eine Weile her, dass der Lichtena-Chor aus dem Schwarzsee zu einem Konzert eingeladen hat. Warum jetzt ein Weihnachtskonzert? Dirigentin Pia Ruffieux erklärt, dass sie mit dem Chor eigentlich jedes Jahr ein oder zwei neue Weihnachtslieder einstudiert.

Ein grosses Repertoire

Diese werden dann bei den Auftritten an Heiligabend und am Weihnachtstag in der Kirche zum Besten gegeben. «Im Laufe der Jahre haben wir somit ein recht grosses Repertoire an Weihnachtsliedern eingeübt. Nun ist der Moment gekommen, diese auch einmal einem breiteren Publikum zu präsentieren», führt die musikalische Leiterin aus.

Zuerst kirchliche Auftritte

Die Sängerinnen und Sänger sind zwischen 31 und 80 Jahre alt, das Durchschnittsalter ist recht hoch. «Sie singen gerne in der Kirche, haben aber ein wenig Angst davor, sich auf ein grösseres Projekt mit vielen zusätzlichen Proben einzulassen», erklärt Pia Ruffieux den langen Unterbruch seit dem letzten Konzert. Sie habe Verständnis dafür, da alle Mitglieder tagsüber im Beruf engagiert sind und sich trotzdem einmal in der Woche die Zeit nehmen, an die Chorprobe zu gehen.

Die Verpflichtung, ein-, zweimal im Monat an kirchlichen Festen aufzutreten, habe beim Chor klar Vorrang. Man habe sich deshalb darauf geeinigt, die Konzertvorbereitung so zu gestalten, dass die wöchentlichen Proben jeweils um eine halbe Stunde verlängert werden.

Keine allzu moderne Musik

Im Lichtena-Chor singen derzeit noch 28 Sängerinnen und Sänger. «Ich versuche, ihnen Musikstücke vorzuschlagen, die ihnen nahestehen», erklärt die Dirigentin die Musikauswahl. Sie wähle keine allzu moderne Musik, habe aber im Laufe der Jahre ein Gespür für Liedgut entwickelt, was den Chor ansprechen könnte.

Aber auch mal Englisch

Es sei durchaus auch möglich, sich mit so einem kleinen Chor Ziele zu setzen und musikalische Fortschritte zu machen. Als Beispiel nennt Pia Ruffieux, die den Chor seit 16 Jahren führt, eine anspruchsvolle Messe von Bruckner, welche der Chor einstudiert hat.

Zum diesjährigen Weihnachtskonzert gehört zudem auch ein englisches Lied. «Als ich das dem Chor vorschlug, dachten sie wohl: Jetzt spinnt sie», erzählt Pia Ruffieux. «Aber sie haben mir vertraut, und es ist gut geworden.» Mit Stolz erzählt sie vom grossen Engagement des kleinen Männerchors, welcher das Lied «Weihnachtsglocken» vierstimmig vortragen wird. Das sei ein Lied, das sie schon als Kind in Schmitten gerne gehört habe.

Klein, aber fein

Überhaupt ist Pia Ruffieux des Lobes voll über die Leistung ihres Chors. «Es ist eine kleine Gruppe. Bei der letzten Probe waren sie mit so viel Enthusiasmus und Konzentration bei der Sache, dass ich sicher bin, dass es am Konzert auch so läuft.»

Sie habe bewusst darauf verzichtet, sich für das Konzert Verstärkung von aussen zu holen. «Ich sage immer: Wir sind klein, aber fein und versuchen, mit dem etwas zu erreichen, was wir haben», führt die musikalische Leiterin aus. In den letzten Jahren hat sie mit den Chormitgliedern regelmässig an der Stimmbildung gearbeitet. Das Resultat sei zu hören, führt die Dirigentin aus.

Freude am Singen erhalten

Sie hat grossen Respekt vor den Sängern, von denen viele dem Chor schon seit Jahren die Treue halten. «Ich versuche, sie nicht zu überfordern, denn ich will, dass sie Freude am Singen haben.» Als Kompliment empfindet sie es jeweils, wenn das eine oder andere Chormitglied am Ende der Probe sagt, wie gut ihm die wöchentliche Gesangsprobe tue.

Sie selbst liebt die Musik, sang mit dem Chor Canta Sense das Requiem und war in den letzten sechs Jahren Mitglied des Opernchors in Avenches. Soeben hat sie für die nächsten beiden Opern vorgesungen.

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