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«Ich hätte ihn ehrlich gesagt vergessen»

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 «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Namen», ist das Erste, was man von Julian Burri hört, wenn man ihn über seinen Vornamen ausfragt. Denn seiner Meinung nach ist es ein schöner Name. «Und schliesslich gibt es nicht viele Leute, die so heissen», meint der junge Alterswiler. Deshalb hebe sich sein Name vielleicht von gängigeren in seinem Umfeld ab, wie etwa Stefan oder Kevin.

Ein katholischer Priester

Geht es um die Bedeutung seines Namens, stutzt der sonst gesprächige Sensler: «Das ist schwierig zu sagen. Es kann sein, dass er etwas mit Julius Caesar zu tun hat.» Und damit hat er gar nicht unrecht, war sein Vorname doch als Beiname von «Julius» im alten Rom gebräuchlich. In katholischen Kalendern steht der Name im Zusammenhang mit dem savoyischen Priester und Ordensgründer Peter Julian. Die unterschiedliche Herkunft erklärt auch, weshalb Julian nicht nur einen Namenstag hat.

«Feiern tue ich meinen Namenstag aber nicht», so Julian Burri. «Ich hätte ihn ehrlich gesagt vergessen, hätte man mich nicht daran erinnert», sagt der 21-Jährige lachend.

«Jülu» und «Üelu»

Obwohl «Julian» sein Vorname ist, sprechen ihn die Leute aus seinem Bekanntenkreis meist anders an: «Jülu» sei eigentlich sein gängigster Spitzname. Und sonst? Nach ein wenig Überlegungszeit fällt noch ein zweiter Spitzname: Vor allem im Militär und bei Personen aus dem Bernbiet falle manchmal die Abkürzung «Üelu». «Einige Personen haben wohl Mühe, die ersten zwei Buchstaben meines geläufigen Spitznamens auszusprechen», vermutet der Student.

 Neben seinem zweiten Spitznamen kommt Julian Burri in diesem Zusammenhang noch eine weitere Besonderheit in den Sinn: «Meine beiden Geschwister besitzen wie ich zwei Vornamen.» Obwohl er zuerst etwas zögert, gibt er ihn doch noch preis: Andreas. Woher dieser Brauch der beiden Vornamen komme, wisse er nicht. «Das hat vielleicht etwas mit einer Familientradition zu tun.»

Die weibliche Variante

Zu guter Letzt fällt noch eine nicht unwichtige Frage: Wie hätte «Jülu» denn als Frau geheissen? «Ich wäre als Jana geboren. Auch damit hätte ich mich zufriedengegeben», entgegnet er, gibt aber schliesslich zu: «Hätte ich wählen können, wäre die Entscheidung wohl doch auf Julian gefallen.» ma

Die FN stellen in einer losen Serie Personen vor, dieNamenstaghaben.

 

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