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«Ich hatte mir Sorgen gemacht»

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Autor: Matthias Fasel

Vor allem für Philippe Seydoux ist die Rückkehr etwas Besonderes. Immerhin hat er seit über zwei Monaten kein Spiel mehr bestritten. Dabei hatte man bei ihm zunächst nur eine kleine Hirnerschütterung festgestellt. Doch statt der zunächst angenommenen ein bis zwei Wochen hat ihn der Check von Goran Bezina nun eben viel länger ausser Gefecht gesetzt. «Die Schmerzen am Kopf wollten einfach nicht verschwinden. Ich machte mir langsam Sorgen. Man denkt sich ja dann auch schnell, es könnte etwas Schwerwiegendes sein.»

Zunächst ratlose Ärzte

Verschiedene Ärzte hatte er konsultiert, es auch mit alternativer Medizin probiert, mit einer Akupunktur zum Beispiel, oder mit einer Craniosacral-Therapie, bei der feine manuelle Impulse die Selbstheilung des Körpers einleiten müssen. Geholfen hat das alles nichts. «Ich fühlte mich zwar neben dem Eis bald wieder fit, doch mit der Anstrengung kamen immer wieder die Schmerzen.» Mit der anfänglichen Hirnerschütterung hatten die Schmerzen übrigens nichts mehr zu tun.

Zu Beginn der letzten Woche hat dann ein Arzt des Rätsels Lösung gefunden und dem 23-Jährigen Tabletten verschrieben, die die Muskeln lockern. «Die haben dann auch die ganz kleinen Muskeln erfasst, die durch Massagen etc. nicht erreicht werden.» Und die Tabletten haben gewirkt. Sein Nacken ist wieder in Ordnung und der Blutzufluss funktioniert wieder im ganzen Körper. «Ich bin ein neuer Mensch und freue mich sehr darauf, endlich wieder spielen zu können.»

Doch Seydoux relativiert auch gleich. «Ich bin noch nicht zu 100 Prozent in Form. Ich konnte immerhin sieben Wochen lang fast gar nichts machen. Man darf deshalb nicht erwarten, dass ich 40 Minuten auf dem Eis stehe.» Diese Woche hat er versucht, einen Teil des Trainingsrückstands aufzuholen und zwei Mal pro Tag trainiert. Dies mit einem zusätzlichen Eistraining mit den Elite-Junioren, Lauftraining und Krafttraining.

Auch Heins und Abplanalp zurück

Zurück aufs Eis kehren heute Abend auch noch zwei weitere Verteidiger. Shawn Heins kehrt nach seinen drei Spielsperren zurück. Er werde versuchen, keine blöden Strafen zu holen. «Aber ich werde sicher nicht meinen Stil ändern und weiterhin körperbetont spielen.»

Mit Marc Abplanalp kehrt noch ein dritter Verteidiger zurück aufs Eis. Er hat seine Adduktoren-Verletzung überwunden. «Ich habe keine Schmerzen mehr und bin sehr motiviert.»

Auf der Verletztenliste figurieren damit jetzt «nur» noch vier Spieler. Michael Ngoy trainiert zwar wieder, für einen Einsatz ist es am Wochenende jedoch wohl noch zu früh. Hinzu kommen der Stürmer Benjamin Plüss und Goalie Sébastien Caron, die sich in der Therapie befinden und der Langzeitverletzte Marc Chouinard, der weiter an seiner Halswirbelverletzung leidet. Trainer Serge Pelletier wollte gestern im Übrigen nicht ausschliessen, ob Chouinard diese Saison noch aufs Eis zurückkehrt. Damit nähert sich Gottéron 20 Spieltage vor Schluss immer mehr dem Vollbestand seiner Kräfte.

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