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«Ich kann der Fantasie freien Lauf lassen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Ich kann mich kreativ entfalten, meiner Fantasie feien Lauf lassen, kann immer wieder etwas Neues ausprobieren», schwärmt Nadine Niedermann-Waser als Tochter des Blumengeschäft-Inhabers Yvar Waser in Düdingen von ihrem Beruf als Floristin. «Die Kundenberatung, der Umgang mit Menschen ist mir auch sehr wichtig», ergänzt sie. Sie weist aber auch auf Nachteile hin, wie etwa das stundenlange Stehen oder die unflexiblen Arbeitszeiten. «Man muss fit sein», meint sie.

Anspruchsvolle Ausbildung

«Ein gewisses Flair, wie ein Blumenstrauss zusammengesetzt werden sollte, muss man schon mitbringen», sagt die gelernte Floristin. «Natürlich gehört da auch ein handwerkliches Geschick dazu», fügt sie bei. Und weil die Hände viel mit Blumen und Pflanzen in Berührung kommen, sollte eine Floristin auch nicht anfällig auf Allergien sein.

Auch die dreijährige Ausbildung hat es in sich. Da muss man Tausende von Pflanzen, Schnittblumen, Schnittgrün, Topfpflanzen usw. kennen. «Vor allem auch ihre lateinischen Namen, denn die Weltsprache der Floristinnen ist Latein. So können wir uns weltweit verständigen», sagt die 33-Jährige. Botanik, Farben- und Formenlehre, Gestaltungslehre, Verkaufs- und Materialkunde, aber auch Stilepochen gehören zu den Fächern der Berufslehre. «Wir müssen wissen, welche Gestaltung in einen Renaissance- oder Barock-Saal passt», erläutert sie. «Aber auch die Kenntnis der Krankheiten gehört dazu», erklärt Nadine Niedermann.

Technik muss gelernt sein

Natürlich sind auch die Technik und das stilgerechte Zusammensetzen von Blumensträussen im Beruf sehr wichtig. «Ein gute Fantasie und die Freude an der Natur sind wichtige Voraussetzungen», sagt sie. «Jede Floristin hat ihren eigenen Stil. Sie muss für jeden Geschmack und jeden Preis ein floristisches Werk kreieren können. Viele Blumengeschäfte sind der Fleurop-Interflora angeschlossen», führt sie aus. «Da kommen Bestellungen aus der ganzen Welt via Internet herein, die dann rasch ganz nach dem Auftrag des Kunden ausgeführt werden müssen», hält sie weiter fest.

Bei der Beratung muss die Floristin auch auf die Gefühlswelt der Kunden eingehen. «Blumen benötigt man nicht nur bei freudigen Ereignissen, sondern auch bei traurigen», sagt sie.

Täglich werden frische Blumen geliefert, von Schweizer Grossisten, aber auch direkt von Blumenhändlern aus Holland. Da gilt es auch abzuschätzen, was so benötigt wird. «Das macht den Blumeneinkauf nicht einfach, da die Ware vergänglich ist», erklärt die Floristin.

In einer Sommerserie stellen die FN Menschen vor, deren Hände für ihren Beruf wichtig sind.

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