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«Ich war schon immer ein Zahlenmensch»

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Am 28. März 2020 feierte Beat Schmutz aus Düdingen seinen 77. Geburtstag. 77 – das ist eine sogenannte Schnapszahl. Und solche Zahlen haben es dem Düdinger angetan. Am Samstag, 31. Oktober 2020, feierte er zum zweiten Mal: Seit dem Tag seiner Geburt war er genau 28 343 Tage auf Erden. Die gleiche Zahlenfolge wie sein Geburtsdatum – also 28. 3. 43 – hat noch eine ganz andere Bedeutung. Es ist nämlich seine Autonummer.

«Das war schon immer so», sagt Beat Schmutz auf die Frage, ob er bereits als Kind gut mit Zahlen umgehen konnte. Er sei ein guter Kopfrechner, der sich manchmal einen Spass daraus mache, an der Kasse des Ladens genau angeben zu können, wie viel er bezahlen müsse.

Immer wieder die Zahl zwölf

Als Wanderleiter war Beat Schmutz mit den Wanderfreunden Heitenried öfter unterwegs, mit bis zu drei Mal zwölf Personen pro Ausflug. So hat der Zahlenmensch für sie am 12. 12. 2012 einen Ausflug ins Safrandorf Mund organisiert. Warum gerade Mund und warum im Winter, fragten sich die Mitwandernden, als das Ziel bekannt war. Die Antwort ist einfach: Weil das Gemeindebüro von Mund genau 1212 Meter über Meer liegt. Die Gemeindeschreiberin war sofort bereit, das Büro vor der Gemeindefusion mit Naters am 31. 12. 12 speziell für die Freiburger zu öffnen. Das hat der Wandergruppe erlaubt, genau um 12.12 Uhr den Apéro zu sich zu nehmen.

Ein weiteres Jubiläum feierte Schmutz am 25 000.Tag nach seiner Geburt und wanderte mit zwei Begleitpersonen vom Simplonpass über den Bistinepass ins Nanztal und über den Gibidumpass nach Visperterminen. Der Weg führte über geschätzte 25 Leistungskilometer auf knapp 2500 Meter hinauf.

Bis 72-jährig ein Läufer

Beat Schmutz war früher ein bekannter Läufer, er hat an 1200 Läufen teilgenommen, davon an über 200 Waffenläufen und – wen überrascht es – an zwölf Ausland-Marathonläufen. Er sei nicht mehr so fit wie früher, erzählt er. «Bis zu meinem 72. Lebensjahr beteiligte ich mich an Läufen aller Art. Dann begann die Karosserie zu rosten», sagt er mit dem ihm eigenen Humor. Seither sei er eher wandernd unterwegs. Von seinen Läufen weiss er aber unzählige Anekdoten zu erzählen.

Drei Sekunden verbummelt

Auf der Insel Sylt hat er 1994 an einem Lauf teilgenommen. Die Strecke führte von der Süd- an die Nordspitze, heftige Seitenwinde inklusive. Es ging um genau 33,333 Kilometer. Beat Schmutz kam mit einer Laufzeit von 3:03:06 Stunden an und fragt sich noch heute: «Wo habe ich nur diese drei Sekunden verbummelt?» Als imposantester Halbmarathon bleibt ihm die Einweihung der Öresundbrücke von Kopenhagen nach Malmö an Pfingsten 2000 in Erinnerung. Die 92 000 angemeldeten Läufer rannten vier Kilometer unter dem Meer hindurch, weiter über eine Insel und dann acht Kilometer über den Öresund. Als schönstes Erlebnis nennt er den Nordseelauf 2012, eine einwöchige Laufserie auf allen sieben ostfriesischen Inseln mit einer Zusatzetappe im Watt – jeden Tag knapp zwölf Kilometer. Besonders stolz war er auch über die Marathon-Zieleinläufe in den Olympiastadien von Barcelona, München und Stockholm.

Wieder die Zwölf

Kein Wunder, dass sich der ehemalige Zollbeamte für den 31. Oktober 2020 wieder etwas Besonderes vorgenommen hatte. Am sonnigsten Oktobertag ging es vom Birkenweg in Düdingen zu seinem Geburtshaus nach Ueberstorf. Dies über Heitiwil, dem Farneraholz entlang, über den Bach nach Bethlehem hinauf und ab Schmitten über Gwatt zur Kapelle Mühletal. Dann auf dem neuen Wanderweg durch den Zirkels- und Tutzishausgraben ins Ledeu und via Breiteli ins Dorf. Nach dem Gang auf den Friedhof ging es zur Familie seiner Schwester im Oberdorf, wo er und seine Begleitperson grosszügig verpflegt wurden, wie er erzählt. Und wie viele Kilometer umfasste diese Wanderung? Zwölf natürlich, die Schmutz in gemütlichen drei Stunden zurückgelegt hat.

 

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