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+ Ida Hungerbühler-Bertschy, Düdingen

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Ida Hungerbühler-Bertschy wurde am 18. Januar 1933 in Ottisberg bei Düdingen geboren, wo ihre Eltern Ida und Alois Bertschy das damalige Alters-Asyl leiteten. Zusammen mit ihren Geschwistern Franz, Toni und Anni verbrachte sie dort die Kindheit.

Kurz nach der Schulzeit in Düdingen verbrachte Ida einige Monate im Institut Stavia von Estavayer-le-Lac. Dort lernte sie Französisch und Haushaltführung sowie viel Strenge und Disziplin. Ab und zu erlaubte sie sich einen Scherz oder einen Streich mit ihren Mitschülerinnen. In dieser Zeit hat sie ihren feinen Humor entwickelt.

Nach verschiedenen Stellen als Haushaltsangestellte fand Ida den Weg zurück nach Düdingen. Im kleinen Laden der Käsereigenossenschaft an der Hauptstrasse verkaufte sie Käse und Milchprodukte und freute sich an den Kontakten mit den Einwohnern von Düdingen. So lernte sie Gallus kennen. 1960 heirateten sie. Mit Irma, Benno und Kuno wurde drei Kindern das Leben geschenkt.

Mit nur drei Jahren starb unerwartet Sohn Kuno. Ida fand Halt und Kraft bei der Mutter-Gottes, die sie sehr verehrte. Ihre stillen Gebete machte sie gerne in der Lourdes-Grotte vom Brugerawald oder bei der schwarzen Muttergottes in der Franziskanerkirche von Freiburg. Einen unvergesslichen Moment erlebte Ida 1983, als sie mit Gallus in den Vatikan reisen und die Vereidigung ihres Sohnes Benno zum Schweizergardisten sowie an einer Privataudienz mit Papst Johannes Paul II. teilnehmen durfte. Während den Zeiten, als ihr Mann Grossrat war, erfüllte es sie mit Stolz, ab und zu mit «Frau Grossrätin» angesprochen zu werden.

Ihre Welt war das Heim an der Bahnhofstrasse, wo sie gerne Familie, Freunde und Bekannte verwöhnte. Das Gartenhäuschen war für sie ihr kleines Paradies geworden und sie liebte Blumen.

Der unerwartete Abschied von ihrem Bruder Franz 1990 hat Ida sehr getroffen.

Mit der Heirat ihrer Tochter Irma mit Martin wurden Ida und Gallus zwei Enkelkinder geschenkt. Christoph und Lisa waren sofort die Sonnenscheine für Ida, die nun regelmässig nach Zürich fuhr, um sie zu besuchen.

Am 18. Januar 2009 feierte sie mit Gallus unbeschwert ihren 76. Geburtstag. Sie war guter Dinge, guter Gesundheit und erfreute sich des Lebens. Für die Familie ist es schwer zu verstehen, dass der Herrgott sie nur vier Tage später, am 22. Januar, unerwartet schnell zu sich geholt hat. Eing.

 

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