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Idylle und Besinnung am Familientag des CSK

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Vor über 20 Jahren hat das christlich-soziale Kartell (CSK) den sogenannten Familientag eingeführt, um zusammen mit seinen Mitgliedervereinen den Austausch und das Zusammensein untereinander zu fördern. Im jährlichen Turnus organisiert jeweils eine Sektion oder mehrere Sektionen einer Organisation diesen Anlass mit viel Engagement. Für den diesjährigen Ausflug haben die ML–CSP Düdingen und die Syna Düdingen die Verantwortung übernommen und alle Mitglieder in die beeindruckende Magdalena-Einsiedelei eingeladen, dies mit einem anschliessenden Beisammensein in der Kantine des Kieswerkes Kiemy.

Leidenschaftlicher Sigrist

Die Präsidentin des CSK, Grossrätin Bernadette Mäder-Brülhart, durfte für diesen Anlass und in Anbetracht der unsicheren Wetterlage eine grosse Anzahl Teilnehmende begrüssen. Insgesamt 40 Leute sind der Einladung gefolgt. Bei bewölktem Himmel, angenehmen Wandertemperaturen und mit fröhlicher Stimmung verbrachte die Gesellschaft eine kurzweilige und informative Führung durch die Magdalena-Einsiedelei (siehe Kasten). Die Zuhörenden konnten vom umfangreichen Wissen von Wolfgang Portmann profitieren, seines Zeichens Vorstandsmitglied der ML–CSP Düdingen. In seiner Funktion als Sigrist der Pfarrei Düdingen gehört auch die Einsiedelei zu seinem «Pflichtenheft», wie er sagte. Eine Pflicht war es für ihn aber nicht, wie er voller Leidenschaft der interessierten Gruppe allerlei Wissenswertes über die Einsiedelei berichtete.

Ort der Ruhe

Portmanns Faszination wurzelt in seiner Kindheit. Aufgewachsen in Räsch war die Einsiedelei in seiner Kindheit eine Art Spielplatz, den er jedes Wochenende aufsuchte. Als einen Ort der Idylle, der Ruhe und des Zurückziehens schilderte Portmann diese Zeit, als noch keine Autobahn den Blick auf die ­Saane dominierte. Dass der letzte Einsiedler Düdingens – Camille Egger – öfters in seinem Elternhaus zu Gast war und dass Egger mit 95 Jahren kurz vor seinem Tod im Jahr 2005 die Einsiedelei noch ein letztes Mal besucht habe, erzählte Portmann nicht ohne Rührung in seiner Stimme. Er berichtete unter anderem auch, dass die ersten Einsiedler alle Räume in mühsamer Arbeit mit Hammer und Meissel aus dem Felsen gehauen haben und dass die an den Wänden erkennbaren Wellenmuster im Gestein tatsächlich darauf zurückgehen, dass an diesen Stellen früher Ebbe und Flut ihre Arbeit verrichtet haben.

Übergabe der Präambel

In der Kantine beim Kieswerk Kiemy in Räsch fand der Tag dann seinen Ausklang. Bei Wurst, Salat und Wein liess man es sich gut gehen. CSK-Präsidentin Mäder-Brülhart betonte in einer kurzen Ansprache, dass es heute immer noch wichtig sei, an so einem Tag ungezwungen diskutieren und politisieren zu können, und dass man verschiedene Meinungen habe und sie untereinander äussern dürfe. Als Schlusspunkt wurde traditionsgemäss die Präambel weitergereicht. Diese ging an die KAB Alterswil, die nächstes Jahr den Familientag durchführen wird. Alain Roggo als Vorstandsmitglied der Syna Düdingen übergab stellvertretend die Präambel dem KAB-Präsidenten der Sektion Alterswil, Josef Kilchör. Zum Abschluss ihrer Ansprache verwies Mäder-Brülhart auf den nächsten Anlass des christlich-sozialen Kartells: Am 10. Oktober findet im Begegnungszentrum Schmitten das alljährliche CSK-Forum statt. Frau Dr. Med. Katja Jeckelmann Vonlanthen vom HFR Meyriez-Murten, Fachärztin für Geriatrie und Leiterin der Memory Klinik, wird über ihr Spezialgebiet Demenz sprechen.

Die Magdalena-Einsiedelei in Räsch

Romantisches und erstaunliches Kleinod

Die Magdalena-Einsiedelei in Räsch bei Düdingen ist in die Felswände über dem Schiffenen-Stausee eingegraben. Sie besteht aus verschiedenen Räumen mit einer Gesamtlänge von 120 Metern. Bereits 1448 wird eine Einsiedlerwohnung im Weiler Räsch erwähnt. Ab 1609 ist der «Waldbruder zu Sankt Marien Magdalenen» aktenkundig. Zur Gestaltung der Einsiedelei haben jedoch vor allem Johann Dupré und sein Gehilfe Johann Liecht in den Jahren zwischen 1680 und 1708 beigetragen. Die Pfarrei Düdingen ist Eigentümerin der Einsiedelei. Um diese vor einem Einsturz zu bewahren und für die Öffentlichkeit zu erhalten, hat die Pfarrei umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Einsiedelei beherbergt ein erst in jüngerer Zeit erkanntes geologisches Phänomen: Der wellenartig geformte Sandsteinboden zeugt von fossilen Sanddünen. Der Besucher bewegt sich auf Sandsteindünen, die vom Vorhandensein eines Meeres vor etwa 20 Millionen Jahren zeugen. Die Lokalität wurde zu einem Geotop erklärt und ist erdgeschichtlich schützenswert.

tr

Quelle: www.fribourgtourisme.ch

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