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IENA kommt mit einem Hotelprojekt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Pferdesportzentrum in Avenches ist äusserst erfolgreich gestartet

An einer Pressekonferenz hat die Betriebsleitung des IENA (Institut Equestre National Avenches) gestern, ein halbes Jahr nach der Eröffnung, eine erste Bilanz gezogen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Wert der gesamten Anlage inklusive Pferderennbahn, Reithalle, Restaurant, Pferdeställe usw. auf 35 Millionen Franken geschätzt. 26 Millionen Franken machten die reinen Baukosten aus.

Und doch ist das Unternehmen hauptsächlich in Pferdesportkreisen so breit (und so finanzkräftig) abgestützt, dass schon bald keine Schulden mehr vorhanden sein dürften. Einzig 5,5 Millionen Franken mussten als Hypothekarkredit aufgenommen werden, doch diese werden im Verlaufe dieses Jahres durch einen zinslosen Kredit des Schweizerischen Olympischen Verbandes gedeckt.
Statt, wie bei anderen Projekten dieser Grössenordnung üblich, die Rentabilitätsgrenze erst in ein paar Jahren zu erreichen, weist das IENA für die ersten Betriebsmonate, September bis Dezember 1999, schon einen Gewinn von 215000 Franken aus.
Optimismus herrscht auch für das angelaufene Jahr: Bei einem Budget von 7,3 Millionen Franken erwartet man einen positiven Cashflow von 500000 Franken. Ein Standbein sind die 205 Pferdeboxen, die bereits für das ganze Jahr 2000 samt und sonders ausgebucht sind.

Mehr Rennen als auf allen anderen
Rennbahnen der Schweiz

Im Zentrum stehen selbstverständlich die Sportanlässe. Beim Rennsport kann das Betriebskomitee unter dem Vorsitz von Präsident Jean-Pierre Kratzer einen vollen Terminkalender über das ganze Jahr präsentieren. Allein von Juni bis November sind 15 Rennprüfungen im Trabfahren, 10 Prüfungen im Flachrennen und 6 Prüfungen im Hindernisrennen auf dem Programm. Die Rennen sind gesamthaft mit 2 Millionen Franken dotiert. Herausragender Anlass ist der Prix du Président vom 16. September mit einem Preisgeld von 100000 Franken. Für dieses Rennen werden sogar die Wettbüros in ganz Frankreich zugeschaltet.

Avenches hat damit bereits mehr Rennen als sämtliche anderen Pferderennbahnen der Schweiz. Es sind dies rund doppelt so viele wie bei der zweitaktivsten Bahn, Zürich-Dielsdorf.
Zudem sind in den Anlagen der IENA 40 Veranstaltungen an 85 Tagen in den olympischen Disziplinen von der Dressur bis zum Springreiten angesetzt.

4 Millionen für eine Military-Anlage,
7 Millionen für ein Hotel

Dies alles macht Lust auf mehr. Noch dieses Jahr sollen weitere 30000 Quadratmeter für rund 4 Millionen Franken in eine Military-Anlage umgewandelt werden. Es wäre für die Schweiz, ja gar für Europa einzigartig, eine permanente und wetterfeste Military-Anlage zu besitzen.

Und dann hat Präsident Jean-Pierre Kratzer noch angekündigt, dass das IENA bis in zwei Wochen ein Hotelprojekt öffentlich auflegen wird. Geplant ist, in einem alten Kuhstall auf drei Stockwerken 49 Zimmer mit insgesamt 100 Betten sowie 24 Studios einzurichen. Man rechnet dafür mit einer Bauzeit von 15 bis 18 Monaten und Investitionen von 7 Millionen Franken.
Gemäss Präsident Kratzer könne man den Pferdesportlern oft keine adäquaten Beherbungsmöglichkeiten in der Umgebung anbieten. Bei grösseren Anlässen habe man Leute schon auf Bern oder Neuenburg verweisen müssen.
Die Military-Anlage sei finanziell gesichert, beim Hotel sei man noch nicht so weit.

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