Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ilford als Vorzeigebetrieb der Suva

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Nicole Jegerlehner

Zwei Lastwagen fahren täglich bei der Ilford AG in Marly vor. Sie haben kein Gefahrengut geladen; trotzdem geht das in der Produktion von Tintenstrahldruck- und Fotomaterialien tätige Unternehmen vorsichtig mit der Ladung um. Die Laster aus Deutschland fahren zu einem Silo. Dort schliessen die Arbeiter einen Schlauch an den zylinderförmigen Tank des Lastwagens an – und lassen Pulver in das Silo fliessen. Drei bis dreieinhalb Tonnen des synthetisch hergestellten Pulvers liefert ein Lastwagen.

Bessere Qualität

«Die chemische Zusammensetzung ist dieselbe wie bei Sand, einfach kleiner», sagt Urs Hauser von Ilford. Nanopartikel sind keine im Pulver; es dient aber später der Herstellung von Nanopartikeln. Im Werk der Ilford wird das Pulver mithilfe eines Mixers mit Wasser vermischt. Bis dahin kann das Pulver nie in die Umgebung entweichen. Danach kommen weitere Zutaten zur Dispersion. «Das Pulver ist nur ein kleiner Teil der Lösung, die wir produzieren – wenn auch der wichtigste», sagt Hauser. Die Lösung dient dazu, hochwertiges Fotopapier herzustellen: In zwei bis sechs Schichten werden Lösungen mit Nanopartikeln gleichzeitig auf Papier aufgetragen. «Nur dank den Nanopartikeln erreichen wir die hohe Tintenaufnahmefähigkeit und die grosse Farbbrillianz, die wir anstreben», sagt Gilbert Gugler, Leiter Produktionstechnologie.

Schutz vor Feinstaub

Die Nanopartikel bieten aber nicht nur Grund zur Freude: Während der Produktion kann Feinstaub entstehen. Deshalb haben zu Beginn Ilford-Angestellte mit Schutzmaske, Overall und Handschuhen gearbeitet, wenn das Pulver angeliefert wurde. Das ist heute nicht mehr nötig: Durch das neue Silo, das vollautomatisch funktioniert und ein geschlossenes System ist, kann kein Staub mehr in die Umgebung dringen. Im Produkt selber sind die Nanopartikel gebunden; sie können auch beim Gebrauch des Fotopapiers nicht freigesetzt werden.

Mit dem konsequenten Schutz der Angestellten ist Ilford ein Vorzeigebetrieb der Suva. Der Unfallversicherer hat darum gestern im Werk der Ilford eine Medienkonferenz durchgeführt. Denn nicht alle Betriebe gehen so vorbildlich mit Nanopartikeln um wie die Ilford. Einige sind sich nicht einmal bewusst, dass sie Nanopartikel benutzen. Darum will die Suva informieren und in den Unternehmen den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verstärken (siehe auch Kasten).

Mehr zum Thema