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«Im Final war ich richtig nervös»

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Als der heute 25-jährige Gottéron-Fan Jan Köstinger im Winter vor drei Jahren mit ein paar Freunden nach Davos an den Spengler-Cup reiste, hatte er bereits eine gewisse Erwartung–selbstverständlich bezüglich des Turniers, aber auch für den Torschiess-Wettbewerb, der jeweils bei allen Eishockeyspielen am Spengler-Cup fester Bestandteil einer Drittelspause ist: «Ich hatte bereits vor diesem Turnier einmal am selben Wettbewerb in Davos teilgenommen», sagt der Alterswiler. Damals sei er jedoch in der Vorrunde ausgeschieden. Ende Dezember 2012 war dies aber anders. Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass der HC Freiburg-Gottéron 2012 sein 75-Jahr-Jubiläum feierte und der Club dies zum Anlass nahm, ebenfalls am prestige- und geschichtsträchtigen Eishockeyturnier teilzunehmen.

Glück hat ihn ausgewählt

Köstinger wurde an jenem Dezembertag jedenfalls wiederum auserkoren, in der Qualifikation des Torschiessens am Spengler-Cup neben vier weiteren Auserwählten mitzumachen: «Bei der Auswahl hatte ich schon etwas Glück», erzählt der Alterswiler und sagt auch gleich, weshalb: «Im Stadion geht während der Pausen eine Kamera durch die Zuschauerränge. Wer sich so auffällig wie möglich benimmt, wird dann vom Speaker auserkoren.» Und da hätten seine Sonnenbrille und die Wollmütze wohl den entscheidenden Unterschied gegenüber anderen Fans gemacht.

Für ihn ging es nun darum, in möglichst kurzer Zeit die vier kleinen Tore auf jedem Bully-Punkt des Spielfelds vom Mittelfeld aus anzuvisieren und die schwarze Scheibe in so viele kleine Tore wie möglich zu versenken. «Ich hatte bereits bei meiner letzten Teilnahme drei der vier Schüsse verwertet», weshalb er sich gute Chancen auf eine Finalteilnahme ausrechnete: «Und prompt war ich unter den besten vier Vorrundenspielern», erzählt Köstinger, der als Kind selbst Eishockey gespielt hatte.

Keine Schlittschuhe

Doch dies sei nicht unbedingt ein Vorteil gewesen: «Wir mussten mit normalen Schuhen und nicht mit Schlittschuhen antreten», das sei schon ein anderes Gefühl. Köstinger gibt jedoch zu: «Ein gewisses Geschick mit der Hand braucht es zum Schiessen natürlich trotzdem.» Das habe er als Unihockeyspieler schon gehabt.

Trotz der Erfahrung in seinem ersten Torschiessen und trotz einer gewissen Sicherheit im Umgang mit dem Puck verrät der 25-Jährige aus Wolgiswil, dass er im entscheidenden Spiel vor drei Jahren ein Kribbeln im Bauch verspürte: «Im Finale war ich zum ersten Mal richtig nervös.» Deshalb blieb er vor diesem Durchgang auch seriös: «Ich habe vor dem Spiel praktisch keinen Schluck Alkohol getrunken», erzählt Köstinger. Diese Einstellung hat sich schliesslich ausgezahlt: Mit drei von vier verwerteten Schüssen–dasselbe Resultat wie in der Vorrunde–gewann Jan Köstinger diesen Torschiess-Wettbewerb und durfte für seine Leistung 10 000 Franken als Siegesprämie entgegennehmen. Dieser Erfolg gelang ihm an jenem Silvestertag 2012, kurz bevor Team Kanada nach einem 7:2-Sieg gegen den HC Davos den Pokal des 86. Spengler-Cups entgegennehmen durfte.

Sommerserie

Momente im Rampenlicht

«In Zukunft wird jeder fünfzehn Minuten berühmt sein», hat Künstler Andy Warhol einst gesagt. In einer Sommerserie stellen die FN Menschen vor, die in ihrer Vergangenheit im Rampenlicht standen und sich an ihre «fünfzehn Minuten Ruhm» zurückerinnern.mz

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