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Im Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt ein Stück Heimat entdecken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Irmgard Lehmann

Wahrlich ein sinnvolles Geschenk: Das Paar aus Hamburg, jenes aus Bulle und auch die chinesische Familie in der Wagennummer 903 des Glacier Express haben die Fahrt in St. Moritz mit einem Geschenkgutschein angetreten. Die zwei Pensionierten aus Hamburg, unsere Sitzplatznachbarn im berühmtesten Zug der Welt, sind überwältigt. Die mitgebrachten Zeitungen bleiben liegen, das Buch unberührt, die Kopfhörer griffbereit in den Händen der Feingekleideten.

Wenn der sanfte Gongschlag auf die nächste Info aufmerksam macht, stecken sie die Stöpsel in die Ohren, als wär die Geste längst eingeübt. Aufmerksam hören sie zu und preisen die Schweiz: «Ihr glücklichen Schweizer – ein solches Paradies vor der Tür», sagen sie zu uns beiden.

Der Glacier Express führt in siebeneinhalb Stunden von St. Moritz nach Zermatt (auch umgekehrt) durch unberühr- te Berglandschaften, tiefe Schluchten und liebliche Täler. Der langsamste Schnellzug der Welt passiert 91 Tunnel und rattert über 291 imposante Brücken.

Die Gäste der 1. und 2. Klasse sitzen im Panoramawagen, dessen grosse und lichtdurchflutete Fensterfronten eine einzigartige Aussicht bieten – so, als würde man gleichsam unter freien Himmel durch die Landschaft gleiten.

Die Jahreszeiten ziehen vorüber: In Chur auf dem tiefsten Punkt (585 Meter) die Blumenpracht, auf dem Oberalppass, dem höchsten Punkt (2033), meterhohe Schneewände und in Brig die wärmende Fühlingssonne.

Wahrzeichen der Strecke

Wir durchqueren Unesco- Weltkulturerbe. Die Landschaft von Thusis bis St. Moritz mit dem wildromantischen Albulatal wurde 2008 in die exklusive Liste aufgenommen. In diesen Streckenabschnitt fällt auch eine tollkühne Linienführung mit dem weltbekannten Landwasserviadukt. Das bekannteste Wahrzeichen der Strecke flimmert gegenwärtig als Fernsehreklame in die Schweizer Stuben. Nicht minder staunen lässt die Rheinschlucht bei Flims (siehe Kasten)

Schweizergeschichte

Es stimmt – siebeneinhalb Stunden Zugfahrt sind lang – aber nicht im Glacier Express.

In gut dosierten Abständen informiert eine angenehme Stimme kurz und prägnant: 74 Mal bis Zermatt. Ein Kartenausschnitt steht zur Verfügung, und die eigene Schweizerkarte kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

Für Abwechlsung sorgt auch das Mittagessen, das am Sitzplatz serviert wird und locker zwei Stunden einnimmt. Ein Muss für alle Reisenden, ist doch der Tisch schön gedeckt und die Speisen frisch zubereitet.

Am Tag unserer Reise Mitte April hat der Koch in der kleinen Bordküche rund 160 Menus zubereitet.

Reisen bildet – so haben wir an diesem einen Tag Dinge gelernt, von denen wir keine Ahnung oder sie längst vergessen hatten. Diese Reise hat uns die Heimat wieder ein Stück näher gebracht.

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