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Im Gleichschritt ab nach Edinburgh

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Autor: karin aebischer

Sie sind zwischen 20 und 23 Jahre alt, spielen Waldhorn, Euphonium oder Klarinette und sind bereits Teil des Repräsentationsorchesters der Schweizer Armee: Christoph Sallin aus Heitenried, Stephan Rudin und Adrian Feyer aus Plaffeien, Melanie Fussen und Patrick Brünisholz aus Plasselb sowie Oliver Fontana aus Giffers. Die sechs jungen Musikantinnen und Musikanten haben in den nächsten vier Wochen etwas ganz Grosses vor: Nach einer Woche Vorbereitungszeit in Langenthal fliegen sie am Sonntag mit dem Schweizer Repräsentationsorchester nach Edinburgh. Dort nimmt das Orchester der Schweizer Armee zum ersten Mal am berühmten «Edinburgh Military Tattoo» (siehe Kasten) teil. Die jungen Senslerinnen und Sensler treten auf dem Platz vor dem Edinburgh Castle vor über 9000 Zuschauern auf.

Beziehungen zu Dirigent

«Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort», antwortet Oliver Fontana auf die Frage, wie sie es denn so jung schon ins Orchester geschafft hätten. «Der neue Dirigent des Repräsentationsorchesters war unser Dirigent in der Rekrutenschule», erklärt er. Dieser wolle ein junges, dynamisches Orchester und habe so einige seiner ehemaligen Rekruten ins Team geholt.

Die sechs Freiburger freuen sich sehr auf die vier Wochen in Edinburgh, die sie im Rahmen des WK absolvieren und die so als bezahlte Diensttage gelten. «Andere sagen mir, ich spinne. Doch ich freue mich jedes Mal, wenn ich in den WK gehen kann», sagt der Klarinettist Christoph Sallin. Er durfte bereits am Basel Tattoo mitspielen. «Es ist ein schönes Gefühl, wenn das Tor aufgeht und 8000 Leute auf einen he-runterschauen. Nach dem Auftritt weiss man gar nicht, ob man überhaupt einen Fehler gemacht hat oder nicht», erzählt er.

Noten auswendig lernen

Für die jungen Musikanten ist der Auftritt am Military Tattoo eine Erfahrung, die sie mit der Dorfmusik nicht hätten machen können. Um ausreichend darauf vorbereitet zu sein, wurden ihnen die Noten für das Show- und das Konzertprogramm vier Wochen vor dem WK zugeschickt. «Das Stück für die Show muss sitzen. Wir spielen ohne Noten», sagt Oliver Fontana. Das Schwierige daran ist für Christoph Sallin das Auswendiglernen der Übergänge. Diese seien zum Teil sehr unkonven-tionell.

In der Vorbereitungswoche in Langenthal wurden auch die Formationen eingeübt. Anhand von Plänen mit farbigen Punkten mussten sich die Musikantinnen und Musikanten ihre Positionen für die Show einprägen.

Der Reise nach Schottland steht also nichts mehr im Weg. «Ausser die schottischen Gesundheitsbehörden verbieten uns wegen der Schweinegrippe die Einreise», sagt Stephan Rudin. «Man weiss ja nie», meint er.

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