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Im Greyerzerland: Mit Schneeschuhen durch die Winkel des Intyamons

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: irmgard Lehmann

FreiburgDer erste SAC-Schneeschuh-Tourenführer, vor drei Jahren herausgekommen, ist bereits vergriffen. Nun liegt die zweite Auflage vor mit über 70 Routen in den Waadtländer, Freiburger und Berner Alpen. Gut 30 Touren führen in die Freiburger Voralpen.

Sanftere Touren

Bereits die erste Auflage des SAC-Schneeschuh-Tourenführers beschrieb einige Routen im Grenzbereich zwischen Vivisbach- und Greyerzbezirk. Sie waren aber eher anspruchsvoll. Nun haben die beiden Autoren Ewald Ackermann und Albrecht Wandfluh für die zweite Auflage sanftere Routen ausgesucht. Solche, die auch Neueinsteiger gut begehen können.

Der Führer beschreibt zwölf neue Routen – davon sechs im südlichen Greyerz. Wie etwa jene auf die crête du Moléson (den Verbindungsgrat zwischen Moléson und Teysaschauch,) den kleinen Vanil-Blanc (ob Enney), Les Merlas (oberhalb Grandvillard) und Les Hauts Crêts (Kamm zwischen Motélon und Gros-Mont).

Ewald Ackermann, an wen richtet sich der Führer grundsätzlich?

Eigentlich an alle. Wir haben in der zweiten Auflage aber bewusst leichtere Touren hinzugefügt. So sind etwa Touren auf den Ättenberg, Schwyberg, Berra und Käserberg lawinensicher und daher auch für jedermann begehbar.

Einige der beschriebenen Routen ermöglichen aber den alpinistisch Arrivierten, einen lohnenden «richtigen» Gipfel anzuhängen: Von Le Creux aus etwa ist man in einer Stunde auf dem Folliu Borna und geniesst einen 360-Grad-Top-Blick (siehe Kasten).

Was ist sonst noch neu?

Die zweite Auflage erschliesst neu neben dem südlichen Greyerz die Berge nördlich des Thunersees. Auch sie sind ein Eldorada für Schneeschuhläufer, verlangen aber ein bisschen mehr alpine Erfahrung als die neuen Greyerzer Routen.

Einen leichten, aber pittoresken Gang ermöglichen auch die neuen Tourenvorschläge auf den Heitihubel (Simmental), die Corne des Brenlaires (Pays d’Enhaut) und Hohmattli/Ättenberg im Schwarzseegebiet.

Die Routen sind aufgeteilt je nach Schwierigkeit: von WT1 bis WT4. Ab wann braucht es ausgebildete Führung?

Ganz sicher mit Schwierigkeitsgrad WT3. Da muss man die Gegend und die Schneeverhältnisse gut kennen. Darüber gibt das Lawinenbulletin Auskunft. Unter www.slf.ch ist jeden Tag ab 17 Uhr die Gefahrenkarte publiziert.

Vorsicht ist auch bei WT2 am Platze. Diese Routen sollte man nur bei guten Wetterverhältnissen begehen.

Wie Sind Sie eigentlich auf den Schneeschuh gestossen?

Weil ich ein schlechter Skifahrer bin und mir der Abstieg auf Skitouren immer ein Graus war. Und so habe ich 1992 den Schneeschuh entdeckt.

Und womit begeben Sie sich auf den Weg?

Bei schwierigen Routen bin ich ausgerüstet mit Lawinensuchgerät, Schaufel und GPS. Die 1:25 000er-Karte studiere ich bereits zuhause. Ich weiss dann ungefähr, an welchem Punkt ich nach einer Stunde Marschzeit ankommen sollte. Die seriöse Vorbereitung ist bei solchen Touren sehr wichtig.

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