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Im Institut St. Joseph gehen die Schüler auf eine Reise um die Welt

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Die Mensa der Sprachheilschule St. Joseph im Guintzetquartier von Villars-sur-Glâne sieht diese Woche aus wie der Wartsaal eines Flughafens. Mit Absicht: Die Schule schickt ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Weltreise. Jeden Tag fliegen sie einen neuen Kontinent an. Auch am Mittwochmorgen sitzen die Erst- bis Sechstklässler im Wartsaal am Boden und schauen gespannt der kurzen Theateraufführung der Lehrerinnen und Lehrer zu, welche als Einführung dient. Immer mehr Hinweise tauchen auf: Indiana Jones, gespielt von einer Lehrerin, erhält einen Bumerang an den Kopf. Spätestens jetzt wissen alle Kinder, wo die Reise hinführen soll: nach Australien.

In Ateliers, welche in den Klassenzimmern der deutschen Abteilung der Schule eingerichtet sind, lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über Australien – zum Beispiel über die australische Kultur. In einem der Klassenzimmer erhalten die Kinder einen Überblick über die Tierwelt von Australien und üben sich in der Maltechnik der Ureinwohner. «Die Aborigines malen viele einheimische Tiere mit Punkttechnik», erklärt die Leiterin des Ateliers.

Dominik hat seine Mühe mit der Punkttechnik. «Es ist sehr schwer, nur mit Punkten eine Schlange zu zeichnen.» Auch Lola ist eifrig am Tupfen. Sie befolgt die Anweisung der Lehrerin und nutzt den Platz auf dem grossen Papier aus, um eine Katze zu zeichnen. Alen lässt auf dem Papier mehr Platz frei, dafür kann er neben seinem Hund auch noch eine Schlange zeichnen. Mit der Zeit wird die Technik verfeinert, und auch bei Dominik funktioniert die Maltechnik immer besser.

Handwerkliches Geschick

In einem Werkraum wird gesägt und geschliffen. Die Schüler stellen ein australisches Wurf- und Jagdinstrument her: einen Bumerang. Diese Arbeit benötigt viel handwerkliches Geschick. Am Anfang benutzen die Schüler eine Laubsäge, um eine Bumerang-Form aus dem Holz zu schneiden. Da das Holz etwas dick ist, stellen die Schüler auf die elektrische Säge um. «Mit dieser Säge geht es besser, auch wenn diese gefährlicher ist», sagt Bleron, der bei der elektrischen Säge ansteht. Tiziano, der seinen Bumerang bereits ausgeschnitten hat, ist am Schleifen. «Das Schleifen der Kanten ist anstrengender als das Aussägen.» Er möchte seinen Bumerang später mit einer Spraydose anfärben.

Bei ihrem Aufenthalt in Australien basteln die Schülerinnen und Schüler aus Plastikrohren Didgeridoos, suchen Wildkräuter, erlernen das Spurenlesen und stellen traditionelle Jagdsteine her.

Von Afrika bis Europa

Die Kinder der Sprachheilschule bereisen in dieser Woche Afrika, Asien, Australien, Süd- und Nordamerika sowie Europa. Sie erhalten einen Einblick in die verschiedenen Kulturen, üben den Stockkampf, Yoga und Parkour, stellen Bumerangs her, kochen afrikanisches Essen und lernen die argentinische Küche kennen.

Zur Schule

Die Sprachheilschule Institut St. Joseph

Die Sprachheilschule Institut St. Joseph in Villars-sur-­Glâne hat eine deutsch- und eine französischsprachige Abteilung. Aufgenommen werden Erst- bis Sechstklässler mit Störung in schriftlicher und gesprochener Sprache. In diesem Schuljahr zählt die deutschsprachige Abteilung 76 Kinder. Das Betreuerteam besteht aus 34 Personen. Die Privatschule ist von kantonalen Behörden anerkannt. Die Schul- und Transportkosten werden durch den Kanton und die Wohngemeinde bezahlt. Die Kosten für die Mittagsverpflegung tragen die Eltern.

chr

www.guintzet.ch

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