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Im Kanton Freiburg leben über 700 bewilligungspflichtige Hunde

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Autor: arthur zurkinden

Seit dem 1. Juli 2007 ist im Kanton Freiburg das neue Gesetz über die Hundehaltung in Kraft. Es verbietet das Züchten, Halten und Verbringen von Hunden des Typs Pitbull im Kantonsgebiet. Dasselbe gilt für Hunde aus der Kreuzung mit Hunden des Typs Pitbull sowie für Hunde aus Kreuzungen mit Hunden der Rassen, die auf der Liste der bewilligungspflichtigen Rassen stehen (vgl. Kasten).

Beurteilungen waren nicht öffentlich

Im Zusammenhang mit dem neuen Gesetz ist die FDP-Grossrätin Claudia Cotting aus Senèdes mit einigen Fragen an den Staatsrat gelangt. Der Antwort des Staatsrates ist nun zu entnehmen, dass die ersten Beurteilungen der Hunde, die im November 2007 durchgeführt wurden, nicht für die Öffentlichkeit zugänglich waren. «Im Nachhinein erwies sich der Entscheid als sehr sinnvoll, denn an den Prüfungen wurde festgestellt, dass 4,1 Prozent der beurteilten Hunde eine Gefahr für den Menschen darstellten und 33 Prozent nicht unter der Kontrolle ihrer Halterinnen und Halter waren», schreibt der Staatsrat.

Er erinnert auch daran, dass bei diesen Prüfungen Hunde beurteilt wurden, von denen angenommen werden musste, dass sie gefährlich sind. «Es wäre daher unverantwortlich gewesen, die Bevölkerung diesen Tieren auszusetzen.» Zudem wollte das Veterinäramt die Hundehalter nicht unnötig unter grossen Druck setzen. «Wären die Prüfungen öffentlich gewesen, wären die Beurteilungen nicht fair gewesen, da je nach An- oder Abwesenheit von Zuschauern der störende Einfluss, den diese sowohl auf die Hundehalter wie auf die Hunde haben, grösser oder kleiner gewesen wäre», hält der Staatsrat fest.

Der Antwort kann weiter entnommen werden, dass die Umsetzung des neuen Hundegesetzes nicht gratis ist. Im Jahr 2007 hat sie die Staatsrechnung mit 220 000 Franken Betriebskosten belastet, im Jahre 2008 dürften es laut Staatsrat rund 360 000 Franken sein und im Jahre 2009 wird sich der Aufwand laut Voranschlag auf eine halbe Million Franken erhöhen.

Für die Hundehalter hängt die Höhe der Kosten im Wesentlichen von der Rasse und von der Anzahl gehaltener Hunde ab. So ist zu vernehmen, dass die einmalige Bewilligungsgebühr für einen Hund, dessen Rasse auf der Liste steht, 450 Franken beträgt. Alle Hundehalter haben eine Jahresgebühr zu entrichten, die aus einer Kantonssteuer, einer Gebühr und einer Haftpflichtversicherung (insgesamt 75 Franken) sowie aus einer Gemeindesteuer besteht.

Kurse besuchen

Ausserdem weist der Staatsrat darauf hin, dass eine Haltebewilligung an eine Bedingung geknüpft werden kann, dass der Hundehalter einen Hundeerziehungskurs zu besuchen hat. Die Kosten dieser Kurse müssen vom Halter getragen werden.

Der Staatsrat erinnert auch an eine Studie der Hochschule für Wirtschaft. Diese kommt zum Schluss, dass langfristig für die Umsetzung der kantonalen und eidgenössischen Gesetzgebung 2,05 Stellen für Verwaltungssachbearbeiter und 2,33 Stellen für «Spezialisten in Hundeangelegenheiten erforderlich sein werden. Der Sektor für Hundeangelegenheiten verfügt derzeit über eine Vollzeitstelle sowie für eine befristete Zeit über Hilfspersonal (1,7 VZÄ).

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