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Im Seebezirk treten mehr Frauen an

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Die Listen der Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahlen in den Gemeinden des Seebezirks sind nun fast alle offiziell veröffentlicht worden. Die Eingabefrist endete am Montagmittag. Auf dem Wahl- und Abstimmungsportal des Kantons fehlten gestern Abend noch die Kandidatinnen und Kandidaten von Merlach. Über sie informierte auf Anfrage die Gemeindepräsidentin von Merlach, Josiane Zeyer. Damit bietet sich nun ein vollständigeres Bild der Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen im Seebezirk.

Alle haben genug Kandidaten

Insgesamt treten am 7. März 116 Kandidierende an. Gewählt wird in 14 von 17 Gemeinden des Seebezirks. Zu bestimmen sind 90 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. In allen Gemeinden gibt es mindestens so viele Kandidierende wie Sitze, die zu vergeben sind.

Die grösste Auswahl haben weiterhin die Gurmelserinnen und Gurmelser mit 21 Kandidierenden verteilt auf drei Listen. Auch in Cressier, Kerzers, Mont-Vully und Ried (siehe FN von gestern) gibt es mehr Kandidaten als Gemeinderatssitze.

In neun Gemeinden gibt es genauso viele Kandidatinnen und Kandidaten wie Sitze im Gemeinderat. Es handelt sich um Courgevaux, Courtepin, Muntelier und Misery-Courtion mit je sieben Gemeinderäten sowie Fräschels, Greng, Kleinbösingen, Merlach und Ulmiz mit je fünf Gemeinderäten.

Frauenanteil von 28 Prozent

Total stellen sich 33 Frauen in den Gemeinden des Seebezirks zur Wahl. Bei 116 Kandidierenden ergibt das eine Frauenquote von 28,4 Prozent. Das ist eine Steigerung um rund drei Prozentpunkte im Vergleich zu den letzten Gemeindewahlen im Jahr 2016. Damals waren knapp 25 Prozent der Kandidierenden Frauen.

Nach der Publikation aller Wahllisten ist die Gemeinde Courgevaux nicht mehr doppelter Spitzenreiter punkto Jahrgängen. Die in Gurwolf erneut antretende Gemeinderätin Mona Bouasria mit Jahrgang 1992 wird von einem Kandidaten aus der Gemeinde Courtepin überholt: Dort kandidiert Jonas Aebischer, Jahrgang 1996, für den Gemeinderat. Eddy Werndli, Gemeindepräsident von Courgevaux, Jahrgang 1947, bleibt der älteste Kandidat im Seebezirk.

Wahllisten

Noch immer sind im Seebezirk nicht alle Listen veröffentlicht

Gab es technische Probleme im Wahl- und Abstimmungsportal des Kantons Freiburg? Diese Frage stellte sich, nachdem es bei den Wahllisten aus dem Seebezirk zu Verzögerungen gekommen war. Als die Listen aus dem Sensebezirk da waren, fehlten am Montagabend gegen 22 Uhr vom Seebezirk noch sechs Gemeinden. Erst am Dienstagmorgen erschienen die Listen von fast allen fehlenden Gemeinden auf dem Kantonsportal. Merlach bildete die Ausnahme: Hier gab es auch gestern Abend noch keine publizierte Wahlliste.

Laut Gemeindepräsidentin Josiane Zeyer war die eine Wahlliste von Merlach bereits am Montag parat zur Veröffentlichung, doch habe es ein technisches Problem beim Heraufladen gegeben.

Gemäss Nicolas Fellay, Verantwortlicher politische Rechte beim Kanton, sind derzeit keine Probleme mit der Informatikanwendung des Kantons bekannt. Von Merlach habe das Stimmregister im System gefehlt, weshalb die Liste nicht online gegangen sei.

Eine Befragung von weiteren betroffenen Gemeinden ergab kein klares Bild: Eine Gemeinde bemerkte, dass ihre Liste verspätet online gegangen war; eine zweite stellte keine technischen Probleme fest, und eine dritte hatte die Eintragung der Wahlliste ins Kantonssystem am Montag nicht mehr in Angriff genommen, sondern erst am Dienstag, nachdem sich ein Gemeinderat nach der Lektüre des FN-Artikels vom Dienstag bei der Gemeindeschreiberei gemeldet hatte.

jmw

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