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Im Stechschritt gegen die Stechmücken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Bei dieser Hitze tönt ein Ausflug an den Murtensee verführerisch–zumal sich der Wanderer bereits am Morgen aufmacht, um die sechste Etappe der FN-Sommerwanderung rund um den See in Angriff zu nehmen. Am Ausgangspunkt auf dem Campingplatz Avenches Plage ist es denn auch still und friedlich. Der Weg Richtung Faoug führt nicht am Ufer, sondern dem Zeltplatz entlang. Auf der einen Seite reihen sich Wohnwagen an Wohnwagen, auf der anderen Seite verströmt die Abfallsammelstelle einen säuerlichen Geruch.

Es fängt gut an

Nach dem Zeltplatz führt ein schmaler Weg mit dem Wegweiser «tourisme pédestre» in Richtung Seeufer. Das fängt gut an; lautet die Devise der Wanderung doch, so nah wie möglich dem Wasser entlang zu gehen. Doch statt zum blauen See führt der Weg ins grüne Dickicht. Dort spenden die Bäume zwar Schatten, doch die Stechmücken stürzen sich auf die menschliche Blutquelle. Kaum angehalten, um die Wanderung zu bebildern, landen die Biester auf Armen und Beinen und fahren ihren Rüssel rücksichtslos in die Haut. Fotos gibt es also nur verwackelte, vielmehr geht es im Stechschritt weiter, um den Stechmücken zu entkommen. Trotzdem lassen die Mücken nicht ab, sie schwirren um die Ohren und setzten wieder und wieder an–auch ein wildes Gefuchtel mit Händen und Armen vertreibt sie kaum.

Die aggressiven Mücken lassen das eigentliche Ziel vergessen. So ist es auch nur halb so schlimm, dass der schmale Waldweg wieder zurück auf den breiteren Wanderweg führt. Dann doch lieber an der Sonne marschieren, ohne den See zu sehen! Bis kurz vor Faoug–dem letzten Dörfchen auf waadtländischem Boden–ist die Wanderung eher eintönig: Der Weg wird vom Wald gesäumt. Nur ab und zu ist ein Ferienhäuschen zu sehen, welches mit einer säuberlich gestutzten Lorbeerbaum-Hecke eingezäunt ist.

Zwei Überraschungen

In Faoug kommt die Erlösung: Kurz vor dem Bahnhof tut sich erstmals die Sicht auf den See auf, und kurz danach empfängt einem das Schild «Bienvenue à la plage». Der Weg führt raus auf den Steg, auf dessen Geländer zuvorderst Möwen sitzen und kreischen; und endlich hat der Wanderer doch noch die herrliche Sicht auf den ganzen See vor seinen Augen.

Neben dem Steg folgt die nächste, noch schönere Überraschung: In Faoug gibt es einen öffentlichen Strand. Er ist zwar munzig, aber aus echtem Sand, den wohl erst diesen Morgen ein Gemeindeangestellter mit dem Rechen geputzt hat. Nur wenige Fussabdrücke sind zu sehen, im See erfrischen sich drei Badegäste.

Leider ist an diesem schönen Badeort das Ziel der sechsten Etappe noch nicht erreicht. Fertig ist erst, wenn der Fuss auf Freiburger Boden gesetzt worden ist. Also: Wacker weiterwandern und hoffen, dass die erste Mückenattacke nach Avenches auch die letzte sein wird. Der Weg führt wieder verdächtig nah an den Wald, in dem die Mücken lauern; doch die Strecke bleibt immer breit und sonnig. Und schon bald verrät das Schild «Seeweg» und «Wanderweg», dass der Wanderer die deutschsprachige Freiburger Gemeinde Greng erreicht hat.

Im Rahmen einerSommerseriemachen sich die FN zu Fuss auf eine Entdeckungsreise in acht Etappen rund um den Murtensee.

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