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Im Strassenbau ist Abwägen von Bedeutung

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Der 21. Mai kann in der Sensler Verkehrspolitik ein Wendepunkt sein. Im Grossen Rat stand ein Postulat zur Zukunft des Autobahnabschnittes A12 zwischen Düdingen und Thörishaus zur Debatte. Es fordert eine Machbarkeitsstudie mit fünf Punkten und eine Prüfung der Auswirkungen der Verkehrsflüsse auf den Sensebezirk. Der Begriff «Auswirkung» ist das Entscheidende.

Andere Beispiele wie die Tigueletbrücke, die Anfang Mai 2019 eingeweiht wurde, belegen das. Sie führt von Belfaux über die Bahngleise von Givisiez direkt in das Dorfzentrum. Trotz der neuen Brücke stehen die Autos weiter im Stau. Nun soll ein Tunnel von der Brücke direkt zum Autobahnanschluss A12 gebaut werden? Dafür will der Kanton entsprechende Landstücke vorreservieren. Die Auswirkung des neuen Bahnüberganges auf das Dorf und den Verkehr wurde zu wenig beachtet. Das Gleiche ist bei der Poyabrücke zu beobachten: Die Brücke wurde gebaut, aber über die Verkehrsauswirkungen auf das Juraquartier wurde zuwenig nachgedacht. Auch hier werden noch diverse Anpassungen erforderlich sein.

Eine neue Strasse oder Brücke einfach zu bauen und sich deren Auswirkung anzusehen, um danach wieder neue Aktionen und Bauprojekte zu starten, war die bisherige Vorgehensweise. Die Erstellung neuer Strassen ist ein schwerer Eingriff in die Natur und in die Lebensqualität der Anwohner. Die Auswirkungen und die Nachhaltigkeit solcher neuer Projekte muss heute schon genau analysiert, beurteilt und abgewogen werden. Mit dem eingeschlagenen Weg, dass bei der Verkehrsplanung auch die Auswirkungen betrachtet werden, geht es in die richtige Richtung. Zu hoffen ist, dass unsere Volksvertreter sich ihrer grossen Verantwortung bewusst sind und bei der Bewilligung neuer Projekte die Auswirkungen und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen.

Mario Baeriswyl, Düdingen

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