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Im Theater kehrt wieder Leben ein

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Seit Mitte März sind die Theatersäle des Equilibre in Freiburg und des Nuithonie in Villars-sur-Glâne leer geblieben. Das soll sich diesen Herbst ändern. Gestern ist das Programm der beiden Säle bis Dezember bekannt geworden. «Wir freuen uns, in den Sälen wieder Lachen, Weinen, poetischen Gesang, leidenschaftliche Tiraden, bezaubernde Musik und Applaus zu hören», schreiben die Verantwortlichen in der Medienmitteilung zum Programm. Nach den Monaten der Stille sei es umso wichtiger, sich mit Kultur zu umgeben.

Alles für die Sicherheit

Ganz so wie vorher wird es allerdings nicht. Zum einen haben die Organisatoren nicht wie sonst üblich die gesamte Saison präsentiert, sondern nur die Programmpunkte bis im Dezember. Ende Jahr soll dann das Programm für die zweite Hälfte der Saison bekannt werden. Zum anderen müssen Hygieneregeln eingehalten werden (siehe Kasten). «Die Sicherheit des Publikums, der Künstlerinnen und Künstler und des Technik- und Administrationsteams hat Priorität», heisst es in der Mitteilung. Der Kanton habe das Schutzkonzept sowohl des Nuithonie als auch des Equilibre abgesegnet. So wird es im Inneren der Theater obligatorisch sein, eine Maske zu tragen. «Diese Saison wird ein bisschen anders als die anderen», schreiben die Verantwortlichen. «Aber sie wird deswegen nicht weniger leidenschaftlich.»

Im Equilibre wie auch im Nui­tho­nie eröffnet ein Tanzstück die Saison. Der Choreograf Angelin Preljocaj zeigt am 28.  September im Equilibre seine Version des Balletts «Winterreise» von Schubert, begleitet von der Stimme des Baritons Thomas Tatzl. Die Tanzkompanie Da Motus! entdeckt zum Saisonauftakt des Nuithonie dessen Gebäude und tanzt sich am 29.  September von der grossen Bühne durch den Zuschauerraum, hinter die Kulissen und in versteckte Winkel.

Das Publikum darf sich daneben über weitere Tanzdarbietungen freuen, zum Beispiel auf das Ballet Mallan­dain aus Biarritz mit «La Pastorale», das den 250. Geburtstag von Beethoven feiert, oder das Stück «In C» der Cie Alias sowie der legendären Rockgruppe Young Gods. Ein ganz eigenes und unvorhersehbares Erlebnis versprechen die Organisatoren mit dem Theaterstück «Lies» der flämischen Gruppe Ontroerend Goed, das die Zuschauer in das Spiel ein­bindet.

Und dann werden auch Kreationen gezeigt, die wegen der Corona-Pandemie verschoben werden mussten, zum Beispiel «Inès», das aus dem Zusammentreffen der drei Musik- und Technikliebhaber François Gendre, Vincent Perrenoud und Michael Egger entstanden ist.

Abonnemente sind ab sofort erhältlich, Einzeltickets ab dem 15. September. Die zweite Hälfte des Programms wird im Dezember bekannt gegeben. Mehr Informationen unter: www.equilibre-nuithonie.ch

Schutzkonzept

Mit Masken und ohne Pause

Man setze alles daran, dass die Besucherinnen und Besucher im Theater sicher seien und sich sicher fühlten, sagt Thierry Loup, Direktor von Equilibre und Nuithonie (siehe Interview unten). Die beiden Theater halten sich an das Schutzkonzept des Westschweizer Verbands der Bühnenkünste. Dieses beinhaltet eine Maskenpflicht, sobald nicht ausreichend Distanz zwischen den Zuschauern eingehalten werden kann. Im Equilibre und im Nuithonie ist dies der Fall, darum ist die Maske obligatorisch. Weiter wird es nach Möglichkeit keine Pausen geben. Braucht es eine Pause, um zum Beispiel das Bühnenbild umzubauen, dürfen die Besucher ihre Plätze nicht verlassen. Beim Betreten und beim Verlassen des Theaters werden die Besucher gruppenweise kanalisiert. Die Restaurants sind nur auf Reservation zugänglich. Um die Rückverfolgung zu garantieren, werden die Kontaktdaten aller Anwesenden aufgenommen.

cs

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