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Im Zauber italienischer Opernklänge

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Autor: Heribert Bächler

DüdingenAuf dem Programm unter der Leitung von Gastdirigent Nicolas Giusti standen Transkriptionen von Werken der grossen italienischen Opernkomponisten. Schon in den ersten Takten der Ouvertüre zum Barbier von Sevilla von Gioachino Rossini erweckte Gastdirigent Nicolas Giusti die betörende Melodik der Partitur zu zauberhaftem Klang. Als gewiefter Spezialist der italienischen Operntradition hatte er gleich selbst alle Werke des Konzertprogramms für das Freiburger Blasorchester arrangiert.

Im liedhaften Einstieg von Rossinis Ouvertüre zu Wilhelm Tell wurde deutlich, wie das Ensemble der Holzbläser bei Transkriptionen den orchestralen Klang bestimmt. Es übernimmt im Blasorchester den Part der Streicher. In der Rolle der Konzertmeisterin gestaltete die Klarinettistin Sarah Chardonnens Lehmann die zarten Übergänge mit feinem Gespür für die pastellfarbene Melodik. Inspiriert durch die dynamische Intensität ihres nuancenreichen Spiels entfaltete das Ensemble der Holzbläser den künstlerischen Anspruch der Partitur mit beseeltem Wohlklang.

Bellini und Donizetti

Die Sopranistin Joelle Delley Zhao bereicherte das Programm mit zwei bekannten Ohrwürmern. In Bellinis «Vaga luna che inargenti» besang sie das brennende Verlangen nach Erfüllung der verführerischen Hoffnung mit verzehrender Innerlichkeit, obwohl sich die orchestrale Begleitung dieser Deutung etwas widersetzte. Die buffoneske «Aria di Norina» von Gaetano Donizetti sprühte voll heiterer Lebensfreude. Sängerin und Orchester fanden sich zu beseeltem Zwiegespräch.

Die Tücken von Transkriptionen offenbarten sich in Verdis Präludium zum dritten Akt der Traviata. Mit fein gewobenen, fast sphärischen Höhen schafft der Komponist vor dem Aufzug des Vorhangs und dem Blick in Violettas Schlafzimmer eine berückende Stimmung für die Intimität des Augenblicks. Da wurde der Klang der Klarinetten und Flöten grenzwertig. Man vermisste den Seidenglanz der lichten Höhe.

Verdis Ouvertüre zu Nabucco bot dem ganzen Orchester nochmals Raum zur Entfaltung seiner beeindruckenden Klangmöglichkeiten. Der Dirigent lotete den Farbenreichtum des hervorragenden Ensembles in vollen Zügen aus. Das Blechregister versprühte leuchtenden Glanz. Die vertrauten Klänge des Gefangenenchores nahmen die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer mit in den befreienden Schlussapplaus. Das Orchester beschenkte sie mit zwei Zugaben und entliess sie im Hochgefühl des Triumphmarsches aus Verdis Aida.

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