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Im Zeichen der Ausgeglichenheit

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Im Zeichen der Ausgeglichenheit

St. Antoni verabschiedet ausgewogenes Budget fürs 2004

Das Budget 2004 der Gemeinde St. Antoni fällt mit einem Aufwandüberschuss von rund 34 000 Franken recht ausgeglichen aus. Investitionsschwerpunkt ist die Sanierung des Restaurants Senslerhof.

Von PATRICK HIRSCHI

«Dieses Budget schlägt keine hohen Wellen», sagte Albert Noth, Präsident der Finanzkommission, am Donnerstagabend an der Gemeindeversammlung in St. Antoni. Es sei ausgeglichen, daher könne er es zur Annahme empfehlen. Er wies allerdings darauf hin, dass gerade bei Posten, die den Beschlüssen von Gemeindeverbänden unterliegen, eine stetige Aufwanderhöhung zu verzeichnen sei.

Die Zunahme der Verschuldung auf 9,4 Millionen Franken sei vertretbar, meinte Noth weiter. Allerdings seien die geplanten Einnahmen durch Landverkäufe bei weitem nicht gesichert. Falls der Landverkauf also ins Stocken gerät, müsse die Finanzkommission allenfalls beantragen, dass gewisse Investitionen auf die lange Bank geschoben werden.

Unmut wegen Kantonsentscheid

Die 71 Stimmberechtigten leisteten der Empfehlung des Gemeinderats und der Finanzkommission Folge und nahmen das Budget für das kommende Jahr an. Die laufende Rechnung sieht bei einem Aufwand von etwa 6,4 Millionen Franken einen knappen Aufwandüberschuss von 33 568 Franken vor. Bei der Investitionsrechnung beträgt der Nettoaufwand rund 867 000 Franken – dies bei Ausgaben von ungefähr 1,4 Millionen.

Den Löwenanteil der Investitionsrechnung bildet die Sanierung von Saal und Restaurant des Senslerhofs. Das Gebäude sei mittlerweile schon 30 Jahre alt, sagte Ammann Peter Aeby. Die Isolation und das Lüftungssystem liessen zu wünschen übrig, und die Dachhülle sei am Zerfallen. Daher sei eine Sanierung dringend notwendig.
Ein Bürger sagte, er wolle den Sanierungsbedarf keinesfalls in Abrede stellen. Aber er möchte trotzdem vom Gemeinderat wissen, ob auch ein Verkauf dieses «Fasses ohne Boden» geprüft worden sei. Aeby entgegnete, dass ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt wohl schwierig sei, wie die Beispiele von Düdingen, Plasselb und Plaffeien gezeigt hätten. Und von einem «Fass ohne Boden» könne kaum die Rede sein. Die Versammlung stimmte dem Kreditbegehren in der Höhe von 650 000 Franken zu.

Ebenfalls angenommen wurde ein Kredit von 69 300 Franken für die Anschaffung eines Atemschutz- und Einsatzleitfahrzeuges für die gemeinsame Feuerwehr von St. Antoni und Heitenried. Das jetzige Fahrzeug sei masslos mit Material überladen, erklärte Gemeinderätin Monika Zahno. St. Antonis Anteil an den Kosten beträgt 63 Prozent.

Auch der Kredit von 170 000 Franken für die Erstellung eines Rückhaltebeckens bei Lampertshalten wurde gewährt. Zwar sei ursprünglich vom Kanton ein kleineres und günstigeres Becken bewilligt worden, sagte Gemeinderat Hansruedi Gasser. In der Zwischenzeit sei aber das eidgenössische Gewässerschutzgesetz geändert worden. Nun verlange der Kanton ein grösseres Becken. «Bei einer Ablehnung des Antrages würde uns der Kanton in diesem Gebiet keine Baubewilligung mehr genehmigen», hielt Gasser abschliessend fest.

Auch Martin Ott von der Finanzkommission zeigte sich verärgert über den Entscheid des Kantons. «Aber ein Protest nützt nichts – der Kanton sitzt am längeren Hebel.»

Neue Sporthalle in fünf Jahren?

Gemeinderat Urs Klemenz präsentierte der Versammlung den Finanzplan für die nächsten fünf Jahre. Ein «grosser Brocken» wird dabei bestimmt der Bau einer neuen Sporthalle – rund zwei Millionen Franken sind dafür vorgesehen. Die Ausführung ist für die Jahre 2007 und 2008 geplant. Entsprechend werde die Gesamtschuld im 2008 auf fast zehn Millionen ansteigen, während sie im Jahr 2006 vorübergehend auf 8,9 Millionen sinken würde, lautet die Prognose von Klemenz. Den stetig steigenden Ausgaben stünden für die kommenden fünf Jahre ebenfalls steigende Einnahmen gegenüber.

Problemlos nahmen die Stimmbürger eine Statutenänderung für den Verband des Alters- und Pflegeheims Sense-Mittelland an. Ebenso wurde eine vierköpfige Familie aus dem Kosovo eingebürgert.

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