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Im Zeichen der Gleichheit der Geschlechter

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Mit roten und weis­sen Gewerkschaftsfahnen zogen die Teilnehmer des Freiburger 1.-Mai-Umzugs gestern durch den Kantonshauptort. Die Veranstalter sprachen von 300 bis 400 Teilnehmenden, die Kantonspolizei von 150 und «keinerlei Zwischenfällen». Auf den Transparenten waren Slogans wie «Lohngleichheit – wann?» oder «Wir sind die Grosstöchter jener Hexen, die Ihr nicht verbrennen konntet» zu lesen.

Und das passte zum Thema des Tages. Der Kampf gegen den Systemwechsel bei der Pensionskasse des Staatspersonals, dem tags zuvor eine kon­troverse Arbeitsniederlegung gewidmet war, trat nämlich am 1. Mai ganz in den Hintergrund. Stattdessen standen die bevorstehende Abstimmung zu den samstäglichen Ladenöffnungszeiten sowie vor allem die Gleichheit der Geschlechter im Hinblick auf den bevorstehenden Frauenstreik vom 14.  Juni ganz im Zentrum.

«Mobilisierung ist nötig»

«Diese zwei Themen haben sehr wohl etwas miteinander zu tun» betonte die Hauptrednerin an der traditionell friedlichen und multikulturellen Feier auf dem Freiburger Python-Platz, Grossrätin Martina Fagherazzi-Barras (SP, Ecuvillens). «Gerade im Detailhandel, der von den längeren Arbeitszeiten besonders betroffen ist, arbeiten viele Frauen teilzeitlich und zu einem ausgesprochen tiefen Lohn.»

Die Forderungen der Frauen nach Gleichheit seien auch heute, 28 Jahre nach dem ersten Frauenstreik, immer noch genauso aktuell wie damals. «Dies beweist, dass es erneut nötig ist, sich zu mobilisieren», so die Grossrätin. Denn von Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern würde die ganze Gesellschaft profitieren. «Geben wir den Frauen die gerechte ökonomische Anerkennung, die sie verdienen», appellierte Fagherazzi. Die «MeToo»-Debatte habe zudem in den vergangenen zwei Jahren gezeigt, dass weltweit immer noch sehr viele Frauen unter «Diskriminierung und Sexismus» leiden würden.

Auf ganz andere Weise beging die kantonale FDP gestern den 1. Mai. Laut einem Communiqué war sie gestern in Bulle, Freiburg, St. Ursen und Estavayer präsent, «um allen Arbeitenden zu danken» und «an die Bedeutung einer Politik zu erinnern, die auf Kompromissen beruht und jeden Ex­tremismus ablehnt».

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