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Im Zweifel Nein

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Ein Nein ist die beste Lösung am 21. Mai, wenn man über die Energievorlage an der Urne entscheiden muss. Zu vieles ist unklar, ungenau und zu spekulativ, als dass man zustimmen könnte. Geradezu mit leichtfüssiger Frivolität lächeln die Befürworter die drohende Versorgungssicherheit weg. Durch emsiges Sparen, neue Technologien, erneuerbare Energiequellen und ausländische Stromimporte könne man dann die Lücken in der Stromproduktion schon decken, wenn die Atomkraftwerke abgestellt sind, heisst es. Es fehlen unserem Land im Winter aber rund 40 Prozent Strom, und sowohl Windräder, als auch Solaranlagen können bei schlechtem Wetter keine Entlastung bieten.

Man wird versuchen, die fehlende Energie im Ausland einzukaufen. Das ist okay. Aber wie wird die dort produziert? Wenn dies mit Kohle geschieht, schadet das dem Klima durch den Ausstoss von CO2. Und wenn es im Ausland einen Strommangel gibt? Dann kann die Schweiz keinen Strom einkaufen, und die Industrie kommt mit der Produktion in die Bredouille.

Grosse Zweifel bestehen auch in der Kostenfrage. 40 Franken soll die Vorlage jeden Haushalt pro Jahr kosten. Wenn man die vorgesehenen Subventionen für energiesparende Umbauten und Solaranlagen in Betracht zieht, kann dieser Betrag nie stimmen. Da scheinen die Angaben der Gegner mit 3200 Franken schon realistischer. Und schliesslich stört der grosse Zwang mit den zahllosen Vorschriften, der die neue Vorlage bringt. Ein richtiges Zwangskorsett wird da dem Bürger aufgezwungen.

Nein, das kann es nicht sein. So ist es ratsam, im Zweifel am kommenden 21. Mai ein Nein in die Urne zu legen.

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