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Immer diese Sprachen …

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Immer wieder steht man im Leben vor der Herausforderung, dass man eine neue Sprache lernen muss. Egal, ob für die Schule, die Lehre oder das Studium. Einige lernen schnell, andere brauchen länger. Doch gibt es so etwas wie ein Geheimrezept, um eine Sprache schnell und effizient zu lernen? Mit Hilfe von Claudine Brohy, Lektorin an der Universität Freiburg für Deutsch als Fremdsprache und Linguistik, sind einige Informationen, aber auch altbekannte Tipps und Tricks zusammengekommen.

Nicht nur Englisch

Auf der Welt gibt es insgesamt circa 7000 Sprachen und ein Mensch kann sich natürlich nur einen Bruchteil davon aneignen. Im Berufs-, aber auch im Privatleben sollte man sich jedoch bewusst sein, «dass man gewisse Sprachen spricht und andere nur versteht oder liest, also eine sogenannte rezeptive Mehrsprachigkeit entwickelt», erklärt Claudine Brohy.

Nicht bei jeder neu erlernten Fremdsprache muss es also das Ziel sein, diese gleich perfekt zu beherrschen. «Mehrsprachigkeit ist häufiger anzutreffen als Einsprachigkeit, aber man tut so, wie wenn jene die Ausnahme wäre», sagt die Linguistin. Einsprachigkeit sei natürlich ein klarer sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Nachteil. Viele Forschungen würden darauf hinweisen, dass (frühe) Mehrsprachigkeit eher positive Auswirkungen auf die Flexibilität, die Kreativität und andere kognitive Fähigkeiten habe. «Wichtig ist auch, nicht nur Englisch zusätzlich zur Erstsprache zu lernen, sondern offen zu sein für andere Sprachen».

Persönliche Lernstrategie

Um eine Sprache effizient zu erlernen, ist es wichtig, alle Sinne mit einzubeziehen und die geeignetste Lernstrategie für sich persönlich herauszufinden. Um die Melodie einer Sprache besser aufzunehmen, kann es helfen, Musik, Radio oder Sprach-CDs zu hören oder auch eine Fernsehsendung in dieser Sprache anzuschauen. Wortschatz sollte im Kontext, zum Beispiel mit Mindmaps, gelernt werden. Ein Aufenthalt im Zielsprachengebiet ist auch ein guter Weg, um in eine Sprache einzutauchen. Regelmässiges Lernen und variierendes Wiederholen zahlen sich aus.

Hemmungen überwinden

Aber die Kunst liegt auch darin, sich nicht zu viel vorzunehmen. Natürlich hilft es, ein gutes Gedächtnis zu haben, aber auch Motivation, Interesse, Neugierde, Offenheit, eine positive Einstellung zu den Sprachen und den Sprechenden sind gemäss Claudine Brohy wichtige Bausteine, um eine Sprache zu erlernen. Die Hemmungen zu überwinden, eine Sprache zu sprechen, die man eben nicht perfekt beherrscht, ist dabei manchmal das Schwierigste, wäre aber auch das wichtigste Element!

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