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Immer ein Lächeln auf den Lippen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Oskar Buntschu mag es nicht, wenn die Gäste am Lift lange warten müssen. Doch er bleibt stets ruhig, auch wenn an der Talstation des Riggisalp-Sessellifts viel Andrang herrscht. Er fordert die Skifahrer oder Wanderer auch nicht auf, zu zweit auf den Sessellift zu steigen, wenn er genau merkt, dass sie lieber alleine fahren möchten. «Es läuft besser, wenn man nicht versucht, etwas zu arrangieren», sagt der 64-Jährige. Er muss es wissen: Am 1. Juni sind es 30 Jahre her, seit der gelernte Konstruktionsschlosser seine Arbeit bei den Kaisereggbahnen in Schwarzsee angefangen hat. Dies ist seine letzte Wintersaison, denn im Oktober wird er pensioniert.

Der passionierte Skifahrer bedient nicht nur die Riggisalp-Bahn, er hilft auch am Trainerlift und an der Kasse aus oder macht Reparaturen. In den vergangenen 30 Jahren hat er grosse Veränderungen miterlebt. «Früher gab es nur Tageskarten und die Leute waren viel weniger gestresst», erzählt er. «Heute wollen sie an einem Tag alles machen. Den ganzen Tag Ski fahren wollen die wenigsten.» Die Zwei-Stunden-Karte sei deshalb auch das Billett, das die Kaisereggbahnen am häufigsten verkauften.

Arbeits- und Freizeitort sind identisch

1700 Meter wohnt Oskar Buntschu von seinem Arbeitsplatz entfernt. Diese Nähe hat er all die Jahre sehr geschätzt. Während der Wintersaison arbeitet er jedes Wochenende, und auch über die Festtage ist er stets im Einsatz. Am Dienstag und Freitag, seinen freien Tagen, geht er meist Ski fahren. Natürlich in Schwarzsee. Maximal zwei bis drei Mal pro Winter sucht er eine andere Skistation auf.

Oskar Buntschu kann sich an Zeiten erinnern, in denen Skifahren nur etwas für die sehr gut Betuchten war. «Die Gäste kamen mit Kleinflugzeugen, parkierten auf dem gefrorenen See und gingen in der Gypsera gross mittagessen.» Über 1000 Gypsera-Teller seien an den Sonntagen jeweils serviert worden. Erst Ende der 1960er-Jahre sei diese Entwicklung zurückgegangen. «Heute essen am Mittag viele im offenen Kofferraum ihr Picknick.»

Der schwerste Unfall

Ist der Sessellift defekt, muss er für die Reparatur auch mal auf einen der Maste klettern. Vor knapp drei Wochen hatte einer seiner Arbeitskollegen bei Kontrollarbeiten am Vierersessellift einen Unfall, bei dem er sich am Oberschenkel schwere Verletzungen zuzog (siehe FN vom 10. Januar).

Heute geht es dem Verunfallten den Umständen entsprechend gut. Sein Vorgesetzter Erich Brülhart ist zuversichtlich, dass er sich vom Arbeitsunfall vollumfänglich erholen wird. Oskar Buntschu hatte in den vergangenen 30 Jahren keinen so schlimmen Unfall miterlebt, wie er erzählt.

Seine Arbeit hat ihm stets gefallen, und das hat er nach aussen auch ausgestrahlt. Für einen kurzen Schwatz mit den Gästen am Lift bleibe aber selten Zeit, sagt Buntschu. Trotzdem bedauert er es, dass er nicht Englisch oder Italienisch sprechen kann. «Für die Arbeit am Schalter wäre dies schon ein paar Mal hilfreich gewesen.»In den vergangenen 30 Jahren hat er keinen Winter erlebt, in dem die Lifte hätten geschlossen bleiben müssen. «Einmal mussten wir bis am 29. Januar warten, bis wir eröffnen konnten.» Das war jedoch vor der Möglichkeit der Kunstschnee-Produktion. «Ich war immer voll dafür, Kunstschnee einzusetzen», sagt er.

Keine Wehmut

Obwohl Oskar Buntschu Freude an seiner Arbeit hat und die Teamkollegen schätzt, wird er nicht wehmütig auf die Zeit bei den Kaisereggbahnen zurückschauen. «Ich besitze ein Haus und dort gibt es viel zu tun», sagt er. Doch vorerst gilt es, die Wintersaison erfolgreich abzuschliessen.

«Früher gab es nur Tageskarten und die Leute waren viel weniger gestresst.»

Autor: Oskar Buntschu

Autor: Langjähriger Mitarbeiter Kaisereggbahnen Schwarzsee

Dank Oskar Buntschus Hilfe müssen die Kinder am Trainerlift kaum einen Bügel auslassen.Bild Charles Ellena

«Ich war immer voll dafür, Kunstschnee einzusetzen.»

Autor: Oskar Buntschu

Autor: Langjähriger Mitarbeiter Kaisereggbahnen Schwarzsee

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