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Immer mehr Frauen folgen dem Aufruf zur Brustkrebsuntersuchung

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Autor: Irmgard Lehmann

FreiburgDie Krebsliga Freiburg hat erstmals vor fünf Jahren zur Brustkrebskontrolle aufgerufen. Rund 29 000 Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren wurden aufgefordert eine Mammografie zu machen (Kostenanteil von 18,25 Franken).

An der ersten Runde haben rund 8500 Frauen teilgenommen (34 Prozent). An der zweiten Runde – von 2006 bis 2008 – waren es bereits 14 000 Frauen (54 Prozent). Für Rose-Marie Rittener, Geschäftsführerin der Krebsliga Freiburg, ein sehr gutes Ergebnis. «Unser Ziel ist es, längerfristig 70 Prozent der Frauen zu erreichen.»

Während der zweiten Runde wurden 836 Frauen zu weiteren Untersuchungen aufgeboten. Bei 104 Frauen wurde Brustkrebs festgestellt. «Bei sieben Prozent der untersuchten Frauen lag also Verdacht auf Brustkrebs vor», präzisiert Rose-Marie Rittener.

Rund 29 000 Frauen zwischen 50 und 70 Jahren werden alle zwei Jahre persönlich angeschrieben. Wie das Resultat der zweiten Runde zeigt, ist der Aufruf in den französischsprechenden Bezirken auf ein grösseres Echo gestossen als in Deutschfreiburg: So lag der Anteil im Greyerzbezirk etwa bei 64 Prozent und im Sensebezirk lediglich bei 42 Prozent.

Brustkrebs kann man nicht vorbeugen. Man kann jedoch bei Betroffenen eine gute Lebensqualität erreichen, insofern eine frühzeitige Diagnose mittels Mammografie durchgeführt wird, schreibt das Freiburger Zentrum für Brustkrebs-Früherkennung. Die Mammografie erlaube, einen Tumor in einem Stadium aufzuspüren, in dem er weder abgetastet noch durch andere Symptome festgestellt werden könne. Diese frühzeitige Diagnose erhöhe die Wirksamkeit der Behandlung. «Wird die Mammografie ab 50 alle zwei Jahre gemacht, führt dies zu einer Senkung der Brustkrebs-Sterberate von 35 Prozent.»

Gefahr ab 50. Altersjahr

In der Schweiz werden jedes Jahr über 5000 Brustkrebsfälle aufgespürt. Über 1300 Frauen sterben daran. 80 Prozent der Fälle werden nach dem 50. Altersjahr entdeckt.

Doch die Mammografie wird wegen der Strahlung auch immer wieder in Frage gestellt. «Bei einer Untersuchung ist die Dosis der Ultraschallstrahlen nicht grösser als wenn man von Genf nach London fliegt», sagt Rittener.

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