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Immer mehr Nein zum Gemeindeverband

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Autor: Nicole Jegerlehner

Die 36 Gemeinden des Saanebezirks sollen sich zusammenschliessen, um gemeinsam Projekte angehen zu können: Das ist die Idee des Oberamtmannes des Saanebezirks und die Meinung der Mehrheit der Gemeinden. Immerhin haben bisher neunzehn Gemeinden Ja zu den Statuten des Verbands gesagt. Zwölf Gemeinden haben noch nicht abgestimmt – und fünf haben Nein gesagt (siehe Kasten «Übersicht»).

Keine Fundamentalkritik

Die fünf Gemeinden, die Nein gesagt haben, sind nicht an sich gegen den Gemeindeverband. Die meisten stören sich am finanziellen Verteilschlüssel oder an der Vertretung ihrer Gemeinde in den Verbandsgremien. Das stimmt den Oberamtmann des Saanebezirks, Carl-Alex Ridoré, optimistisch: «Es gibt kein grundlegendes Nein, wir können weiterarbeiten.» Klar sei aber, dass der Verband seine Arbeit nicht am 1. Juli aufnehmen könne. Ridoré will Ende Juni Bilanz ziehen. Wenn «nicht gerade fünfzehn» Gemeinden Nein sagten, werde das Projekt überarbeitet.

Zwei Gemeinden wollen erst später abstimmen. «Wir warten noch ab», sagt Erika Schnyder (SP), Syndique von Villars-sur-Glâne. «Es ist weiser, über solche Geschäfte nicht überstürzt abzustimmen.» Sie wisse, dass der Oberamtmann nicht zufrieden sein werde, aber Villars-sur-Glâne wolle erst die Resultate der anderen Gemeinden abwarten. «Der Gemeinderat ist gegen die Vorlage.» Abgestimmt wird frühestens im September. Sogar erst im Dezember traktandiert Marly das Geschäft. «Wir setzen die Statuten zusammen mit dem Budget aufs Programm», sagt Syndic Jean-Pierre Helbling (CVP). «Ein solcher Verband hätte finanzielle Auswirkungen.» Es sei ihm bewusst, dass der Gemeindeverband nicht 2013 in Kraft treten könne, wenn Marly so spät abstimme. «Aber langfristig gesehen bedeutet ein Ja ein finanzielles Engagement.» Der Gemeinderat hat noch nicht diskutiert, ob er für oder gegen die Statuten ist.

Der Verband könnte ein Schwimmbad im Schlachthaus St. Leonhard mitfinanzieren.Bild Charles Ellena/a

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