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Immer öfter werden Privatpersonen zu Geldwäschern für Kriminelle

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Es seien vor allem gutgläubige Menschen, die auf digitale Stellenangebote hereinfallen, bei denen hohe Provisionen versprochen werden. Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Alessia Chocomeli-Lisibach zeigte an der gestrigen Jahresmedienkonferenz der Staatsanwaltschaft aber auf, wie leicht diese Personen sich so der Geldwäscherei schuldig machen und zu Komplizen von Kriminellen werden. Immer mehr breitet sich das Phänomen der «Money ­Mules» aus, bei denen Personen ihr Konto für Geldüberweisungen zur Verfügung stellen und so die Herkunft von Geldern aus kriminellen Aktivitäten verschleiern. Im Kanton Freiburg ist die Zahl der Anzeigen für solche Delikte von 133 im Jahr 2017 auf 200 im letzten Jahr gestiegen. Die Deliktsumme betrug mehrere 100 000 Franken, wobei im Jahr zuvor bei einem Einzelfall die Schadenssumme 600 000 Franken betrug. «Die meisten Betroffenen fallen aus Liebe oder bei der Suche nach einem Job auf die Kriminellen herein», sagte Chocomeli.

Generalstaatsanwalt Fa­bien Gasser sieht diese Art von Geldwäscherei als ein Beispiel, wie immer mehr Delikte über das Internet begangen werden. Weil es online einfacher und sicherer sei, gingen dafür physische Verbrechen wie Einbrüche zurück, meinte er.

Allgemein stellt Gasser nach einer zweijährigen Baisse wieder einen Anstieg der Straftaten und somit der behandelten Dossiers fest. Die Staatsanwaltschaft konnte 2018 die Zahl der erledigten Dossiers steigern. Die hängigen Fälle blieben hingegen auf einem stabilen Stand. Im Einzelnen sei eine Zunahme bei den Drogendelikten und Schwarzfahrern festzustellen. Gasser informierte auch über die angeordneten und umgesetzten Landesverweise unter dem neuen Ausschaffungsrecht. Die Zahlen waren 2017 und 2018 ungefähr gleich.

uh

Bericht Seite 2

«Personen fallen aus Liebe oder bei der Suche nach ­einem Job auf die ­Kriminellen herein.»

Alessia Chocomeli-Lisibach

Stellvertretende Generalstaatsanwältin

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