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Immer verkehrt statt lätz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es wäre im 21. Jahrhundert wohl wieder an der Zeit zu lernen, an den alltäglichen Dingen, wie die auf- und untergehende Sonne, Freude zu zeigen und die Würde jedes einzelnen Menschen immer wieder wahrzunehmen und zu schätzen! Dabei denke ich daran, was ein bekannter Politiker kürzlich in den FN erwähnt hat: «Man kann machen was man will, man oder eben frau ist doch immer der

Ja, da kann man/frau auch anpacken, was sie wollen, wie sie wollen – die gleiche Situation fünf Mal anders bewältigen, es ist doch immer verkehrt statt lätz. Die Mutter von zwei oder fünf Kindern – ist ja auch egal – arbeitet zu Hause und will ja nicht auffallen. Der/die Anderen gehen von morgens früh bis abends spät ihren Arbeiten nach (vergessen oftmals dabei, noch zu leben), wollen aber ebenfalls um keinen Preis in irgendeinen Konflikt verwickelt werden… doch ihre Ruhe sei ihnen doch nicht vergönnt. Denn von allen Seiten ist zu hören: «Die öffnen weder Mund noch Ohren, zu nichts kann man sie gebrauchen diese sogenannten
Man/frau lässt sich belehren: Ja, da muss mehr Initiative her, mehr Power, einfach viel mehr Engagement. Mit grossem Eifer wird sich nun eingesetzt für Schule, Schulhaus, Spielgruppe, allgemeines Wohlbefinden, Unterhaltung und, und, und… genau dieselben Leute, die sich beschwerten über die Interesselosigkeit, die Passivität und über das Nichtstun ihrer Nachbarn, genau diese sind nun wieder in der allervordersten Reihe zu hören, wie ungeschickt, wie abwegig und wie daneben die sich nun Engagierenden doch ausdrücken und handeln!
Ob Spielgruppenleiterin, Gemeinderat, schaffender Bürger, Staatsrat, Sängerin, Musiker… alles macht man/frau eben verkehrt statt «lätz»!
Die Mutter, die noch so froh ist, ihren Sohn zwei mal zwei Stunden in der Woche in die Spielgruppe zu bringen, um entlastet zu sein – genau sie bezeichnet die Spielgruppe allgemein als schlecht geführt. Statt den Einsatz der Leiterinnen zu schätzen, werden diese auch noch als Zielscheiben benutzt. Nehmen wir die freundliche Empfangsdame eines Dienstleistungsbetriebes mit Engagement für die Firma – genau sie wird von ihrer Chefin beneidet, mit welcher Kontaktfreudigkeit und offenheit sie auf die Kundschaft zugeht und deshalb auch riskiert, ihren Job zu verlieren.
Der Gemeinderat, der sich jahreland einsetzte für das Wohl der Zukunft – eben für unsere Kinder -, genau er wird als sturer, arroganter «Cheib» betitelt. Die leidenschaftliche Sängerin, der nichts mehr am Herzen liegt, als den Leuten aus dem tristen Alltag zu verhelfen und Freude durch Musik zu bringen – genau sie wird dargestellt als sich provozierendes Dummchen. Die allein erziehende Mutter tut alles drum und kämpft dafür, sich und ihre Kinder alleine über die Runden zu bringen, um nicht weiter die Sozialgelder zu beanspruchen – genau ihr wird als Dank dafür der Atem genommen durch Aufbürden von höherern KK-Prämien, Steuern und Rückbezahlung der Sozialschuld.
Da soll sich ein Normaldenkender noch auskennen?! An dieser Stelle eine sich aufzwingende Frage: «Wie bitte hätten Sies denn gern?»

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