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Immer weiter, immer weiter

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Autor: Matthias Fasel

Fünf Tage hat es gedauert, und schon ist die EM für die Schweizer vorbei. Woran hats gelegen? Vielleicht daran, dass die Hälfte der Spieler die Nationalhymne nicht mitsingt, während sich vor allem die südländischen Teams fast den Brustkorb zertrümmern, weil sie die Hand so fest gegen das Herz drücken? Oder ist vielleicht Baschis dämlicher Nati-Song Schuld am Desaster? Wie kann man nur «Bring en hei» singen, wenn die EM im eigenen Land stattfindet?

Ok, ganz nüchtern betrachtet ist’s natürlich keines von beidem. Die Qualität des Spiels war einfach nicht gut genug. Punkt. Vor allem in der Offensive konnte man sich zwar dank Wille und Leidenschaft in beiden Spielen gute Chancen erarbeiten. Doch am Ende fehlte die entscheidende Präzision und Klasse, um das in Tore umzumünzen. Erst recht nach dem Ausfall von Alex Frei. Im Schweizer Spiel basierte letztlich viel auf Zufall. Kein Zufall ist deshalb, dass die Schweizer ihre bisher beste Phase im Turnier dann hatten, als der Platz kaum bespielbar war. Aber eigentlich sagt es bereits alles über die Offensiv-Stärke der Schweiz aus, dass versucht wurde, einen bestenfalls durchschnittlichen Stürmer wie Marco Streller fitzuspritzen.

Trotzdem darf jetzt nach der EM-Pleite nicht alles schlecht geredet und über Bord geworfen werden. Denn wie würde der ehemalige Vorzeige-Profi Oli Kahn sagen: «Immer weiter, immer weiter.» Im September steht bereits das erste Spiel der WM-Quali an. Und da hat Erfolgstrainer Ottmar Hitzfeld beste Chancen, das Team in der leichten Gruppe mit Griechenland und Israel an die WM nach Südafrika zu führen. Das Potenzial ist vorhanden. Gut möglich, dass sich die Präzision und Abgebrühtheit bei einigen jungen Spielern noch entwickelt. Also, Kopf hoch! Dann packt’s die Schweiz halt 2010!

Aber zunächst einmal können wir Fans die Heim-EM weitergeniessen. Es wird doch niemand so naiv gewesen sein und nebst der Schweiz nicht ein zweites Lieblingsteam in der Hinterhand haben.

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