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Immer wieder Probleme

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Immer wieder Probleme

Ulmiz beschliesst Sofortmassnahmen gegen Hochwasser

Immer wieder verursacht Hochwasser Schäden in Ulmiz. Um diese einzudämmen, schlug der Gemeinderat zwei Sofortmassnahmen vor. Die Gemeindeversammlung stimmte diesen Kreditbegehren nach langer und intensiver Diskussion zu.

Von CORINNE AEBERHARD

In Ulmiz gibt es immer wieder Probleme mit dem Wasser. Sei es, weil das Oberflächenwasser nicht ablaufen kann, da die Strassen so angelegt sind, dass die Neigung zu den Senklöchern falsch ist oder aber weil die Bibera überläuft. Beides führt zu Wasserschäden an verschiedenen Gebäuden.

Mit zwei Sofortmassnahmen will man jetzt Abhilfe schaffen oder zumindest eine Verbesserung herbeiführen. Nicht zuletzt handelt die Gemeinde auf Druck der Gebäudeversicherung, die androhte, bei weiteren Schäden nicht mehr zu zahlen. Unzufrieden sind aber auch einige Dorfbewohner, die regelmässig Wasser in ihren Häusern haben.

Gerade diese zeigten sich aber von den vom Gemeinderat vorgeschlagenen Massnahmen alles andere als begeistert und machten ihrem Ärger an der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend in einer engagierten Diskussion Luft. Andere wiederum deckten den Gemeinderat mit neuen Vorschlägen und Ideen ein, wie die Sache zu lösen sei.

Der Gemeinderat schlug den Bürgerinnen und Bürgern vor, bei der Unterdorfstrasse einen Belag aufzutragen (an einer Stelle 25 cm), so dass das Gefälle verbessert und das Oberflächenwasser besser abgeleitet wird. 22 000 Franken sind dafür im Budget vorgesehen.

Teilsanierung Bibera

Ein weiteres Kreditbegehren betrifft eine Teilsanierung der Bibera, da diese bei der Brücke der Gemeindestrasse nach Schönenbühl regelmässig über die Ufer tritt. So soll unter anderem Sand abgetragen und das Bachbett geputzt werden. Dies budgetierte der Gemeinderat mit 20 000 Franken.

Eine grössere Sanierung im Sinne einer Gesamtplanung würde man zwar bevorzugen und es sei auch eine Studie dazu verfasst worden, erinnerte Gemeindepräsident Fritz Spahn. Allerdings harzt es mit dem Vorwärtskommen. Seit längerem befindet sich der von der Firma Ribi verfasste Bericht beim Kanton. «Eine Gesamtlösung ist noch nicht möglich», bedauerte Spahn. Aus diesem Grund wolle man die Sofortmassnahmen umsetzen, «damit nicht noch mehr Kosten entstehen».

Trotz vielen Einwänden und Kritiken stimmte die Gemeindeversammlung schliesslich beiden Kreditanträgen zu.

Neue Hausnummern

Ebenfalls mit Wasser im Zusammenhang stand das Traktandum «Genereller Entwässerungsplan». Diese Massnahme sieht vor, von allen Abwasserleitungen eine Bestandesaufnahme zu machen über den baulichen und betrieblichen Zustand. Dies erlaubt der Gemeinde dann zu planen, was an Kosten für allfällige Sanierungen und Erneuerungen auf sie zukommt. Dafür ist ein Betrag von 140 000 Franken vorgesehen. Allerdings wird ein Teil davon (Ingenieurleistungen) subventioniert. Die Gemeinde bewilligte den Kredit einstimmig.

Bereits ausgegeben hat der Gemeinderat das Geld für die Erschliessung der Bauzonen Hübeli/Stöckli. Im Speziellen musste eine Ringleitung erstellt werden. Diese wurde nötig, weil bei einer späteren Überbauung der Druck in den Leitungen zusammenfallen würde. Es handelt sich um einen Betrag in der Höhe von 26 500 Franken.
30 000 Franken bewilligte die Gemeindeversammlung für eine neue Heizung und einen neuen Boiler im Schulhaus. Weiter stimmte sie der neuen Gebäudenummerierung zu, die 3800 Franken kosten wird.

Budget «einigermassen realistisch»

So sieht die Laufende Rechnung von Ulmiz für 2004 ein Defizit von gut 15 000 Franken vor. Dies bei einem Aufwand von knapp 897 000 Franken. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf knapp 256 000 Franken. Das Budget sieht einen Fehlbetrag von gut 190 000 Franken vor.

Die Finanzkommission beurteilte das Budget 2004 als «einigermassen realistisch» und die Bürgerinnen und Bürger genehmigten es einstimmig.

Am Schluss der Versammlung stellte der Gemeindepräsident der Bevölkerung die neue Gemeindekassierin Theres Theiler vor. Sie ersetzt Priska Aerni, die nach zwölf Jahren eine neue Stelle antritt.

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